Seit kurzem bin ich Reiki-Meisterin 1. Grades und freue mich, meinen Klienten in den Coachings diese kraftspendende und gleichzeitig beruhigende Methode zur Verfügung stellen zu können.🙌🏻
Ich biete Reiki nicht als alleinige Sitzung an, sondern beziehe Reiki zusammen mit anderen Coaching-Elementen und Tools wie Somatic Experiencing, Akupressur, wingwave,  Inhalte des Heilpraktikers Psychotherapie und NLP in die Coachings mit ein. 

Du bist nicht was du denkst!
Wenn es um unser Äußeres geht, haben wir meist einen ausgeprägten Sinn für Sauberkeit und Ordnung. 

Wir duschen und pflegen uns täglich, waschen getragene Kleidungsstücke und säubern unser Heim. 

Wenn es um unsere Seele geht, sind wir oft sehr viel nachlässiger. Belastende Emotionen wie Trauer, Ärger und Schuldgefühle lassen wir ungestört unsere innere Welt verschmutzen. 

Obwohl wir zum Teil leiden, machen wir keinen säubernden Hausputz der inneren vier Wände, keine Seelendusche, kein internes Space Clearing.

Warum bloß? Weil wir als Kinder nicht gelernt haben, wie wir unser Inneres sauber halten. 

Seelenpflege stand nicht auf dem Programm in den Familien und auch nicht in der Schule auf dem Stundenplan. 

Wer hier eine höhere Stufe der eigenen Persönlichkeit anstrebt, dem sei ein Buch als Empfehlung zu diesem Thema nahegelegt. 

In den Buch „Du bist nicht was du denkst – wie du aus der Negativspirale aussteigst“ (2019) erfährst du, wie belastende Emotionen entstehen und wie du sie mithilfe von einfachen Achtsamkeitstechniken und Innerer-Kind-Arbeit transformierst, um dein Inneres wieder zum Strahlen zu bringen.

Es unterstützt dich dabei, wie du emotionale Wunden mit einer Reise in die Vergangenheit heilen kannst. 

Eine schöne Metapher führt dich leicht und verständlich beschrieben durch die Möglichkeiten der Seelenhygiene.

„ Stell dir dein Bewusstsein als ein Haus vor. Positive Emotionen sind der schöne Garten drumherum. Wenn du dich auf der Terrasse deines Hauses sonnst, geht es dir gut. Doch dein Verstand versucht, dich mit seinen Bewertungen immer wieder ins Innere des Hauses zu locken, in die insgesamt zehn Räume der schmerzhaften Emotionen. 

Wir werden uns jeden Raum genauer ansehen. Du wirst erfahren, wie es sich in den Räumen anfühlt, wie du in sie hineingerätst und mit welchen Strategien du zurück zu positiven Emotionen findest.“

Eine sehr spannende Reise durch dein Seelenleben: durchaus sehr einleuchtend, manchmal läuternd … und doch immer sehr lösungsorientiert und mit dem Fokus auf das Positive nach vorne blickend. 

Sehr lesenswert für Jeden, der sich selbst besser kennenlernen und sowohl verstehen als auch weiterentwickeln möchte. 

[Werbung wegen Nennung eines Buches]

Schon mal überlegt, dass du dir selbst die Türen zuhältst?  Du hast ein bestimmtes Verhalten und wunderst dich, warum dir immer wieder die gleichen Sachen passieren?

Du weißt, was du willst, aber irgendwie geht nichts voran?

Du willst etwas daran ändern? Dann ändere kleine Bereiche deiner Struktur, deiner Vorgehensweise! 

Woran würdest du denn erkennen, dass du alles auf die harte Tour willst, du Dir selbst die Möglichkeiten verschließt… und dass sich dein Leben genau danach anfühlt?

Du willst ständig alles im Griff haben, unter Kontrolle … alles geplant und immer genau nach deiner Vorstellung!!! 

Das Leben ist wie ein riesiger Kopierer und du bekommst immer genau das, was du zum Vervielfältigen als Vorlage darauf legst.

Du willst es also auch weiterhin auf die harte Tour? Dann mach einfach weiter damit. Kämpfe um dein Recht und poche auf deine Ansprüche. 

Das Leben macht dir das große Geschenk und gibt dir mehr davon… mehr Kampf, mehr Gegenwind und mehr Widrigkeiten.Oder du gehst in die Entspannung und lässt deine Ziele entstehen: indem du auf mögliche, neue Wege achtest, Zufälle akzeptierst, Richtungswechsel als neue Möglichkeiten siehst. Das beinhaltet trotzdem, dass du dein Ziel klar hast und dranbleibst. Aber eben in einem anderen State of Mind.Entscheidest dich für diese Variante: dann kannst du Ziele plötzlich in Ruhe und Ausgeglichenheit erreichen – ohne den völligen Burnout bewusst zu provozieren.Denn ob du Dir selbst die Türe zuhältst oder es den Türen ermöglichst, sich zu öffnen, ist es immer nur eines: DEINE EIGENE ENTSCHEIDUNG…Wie entspannt sind manche Ziele zu erreichen: geh mal auf Relaxmodus.Das Leben kann einfach sein: wenn du es lässt!

Was machst du, wenn es nicht läuft?
Jammern, fluchen, schimpfen, resignieren … oder was ändern?

Nur WAS und WIE?
Manchmal ist es sinnvoll, sich Unterstützung vom Experten zu holen. Jemand, der deine Situation von außen beleuchtet, deinen Anteil daran herausfiltert und deine Struktur klar hat – um dann mit dir zusammen Lösungswege aufzutun.

Du kannst natürlich auch weiterhin jammern, fluchen, … dann ändert sich auch etwas: worauf du deinen Fokus setzt, davon bekommst du mehr.
Dann bietet Dir dein Leben mehr Grund zum Jammern und Schimpfen.

Oder du krempelst jetzt deine Ärmel zurück und gehst es endlich an.

Was willst du WIRKLICH???

Wunderst du dich, wenn du in einen Fahrstuhl steigst, und genau in dem Stockwerk ankommst, das du vorher gedrückt hast?? Nicht wirklich, oder?

Und es würde dich auch nicht wundern, wenn du einen Fahrstuhl betrittst und dich NICHT nach oben bewegst, weil du dich nicht für einen Zielknopf entschieden hast.

Vergleichen wir diesen Fahrstuhl doch mal mit unserer Art und Weise, wie wir uns oft verhalten, um ein Ziel zu erreichen:
Sicher werden wir unser Ziel erreichen, wenn wir wissen, in welches Stockwerk und damit wo wir hin wollen. Geht praktisch von selbst, sobald wir den Knopf drücken mit der Aufschrift „Da will ich hin = Das will ich wirklich!!“.

Kinder können das toll, weil sie sich nicht so viele Gedanken machen, wie wir Erwachsenen. Wir überlegen uns doch gleich wieder, warum etwas nicht gehen wird …, warum es zu teuer ist …, warum wir das nicht machen können …. warum jetzt dafür keine Zeit ist, ….
Da können wir Großen wirklich von den Kleinen lernen. Mit ihrem Glauben daran, dass ein Wunsch erfüllbar ist, weil in ihnen der „Realist“ und „Kritiker“ zum Glück noch nicht so groß geworden sind wie bei uns, zeigen uns die Kinder, wie es geht. Denn SIE DRÜCKEN den Knopf „WILL ICH!“.

Wer jetzt beobachtet, was wir Erwachsenen statt dessen oft machen, dem bleibt ob des Irrwitzes meist nur das Kopfschütteln.
Ich male das Bild des Fahrstuhls jetzt einmal noch weiter aus. Gäbe es noch den Liftboy, würden die meisten von uns in den Fahrstuhl stürmen und laut bekunden: „Ich weiß ganz genau, wohin ich NICHT will!!“ Und während der arme Fahrstuhlführer in seiner Schockstarre angesichts des verbalen Statements verharrte, würde er darüber aufgeklärt, warum folgende Stockwerke definitiv NICHT als Ziel-Stockwerk in Frage kämen … und dann folgte die lange Liste der inakzeptablen Stockwerke.
Viel Energie also auf Bereiche, wohin wir NICHT wollen.

Wenn wir am Tag nur ungefähr 15 Min (und diese Schätzung ist erfahrungsgemäß weit untertrieben) mit den Bereichen zubringen, die uns ärgern und die wir NICHT haben wollen. Dann sind das in der Woche fast zwei Stunden, im Monat sieben Stunden…und so weiter.
Stunden, in denen wir den imaginären Liftboy unseres Lebens darüber informieren, was wir NICHT wollen. Und wir bleiben immer noch im Stockwerk „E“ stehen.

Wäre ja mal eine Idee, es anders auszuprobieren…. Nur so ein Vorschlag für Menschen, die damit leben können, ihr Ziel zu erreichen.
Für denjenigen, der die Gegenprobe dazu machen will: geh doch mal in einen Fahrstuhl und informiere deine „Mitreisenden“, in welche Stockwerke du auf keinen Fall willst und beobachte, was passiert: du kommst garantiert in vielen Stockwerken an….
Den Zielen der anderen – nur eben nicht deinen … q.e.d.

Bist du glücklich?

Viele Menschen verwechseln Glück mit Spaß.

Spaß kannst du haben, wenn du mit vielen Menschen auf einer tollen Party bist.

Spaß kannst du haben, wenn du an einem sonnigen Tag mit Skiern die Pisten hinunter jagst.

Spaß kannst du haben, wenn du zusammen mit deiner Familie zu Abend isst und lustige Geschichten erzählt werden und viel gelacht wird.

Spaß kannst du haben, wenn du mit deinem besten Freund / deiner besten Freundin in ein angesagtes Konzert gehst.

Klar, kannst du in diesen Situationen auch glücklich sein. Doch DIESES Glück kommt immer von außen: Freunde, Sport, Familie, Erfolg oder Luxus.

Faktoren, die von außen für kurze Zeit deinen Spaßfaktor antriggern, was dazu führt, dass du denkst, du bist glücklich. Das alte Belohnungsprinzip von früher funktioniert immer noch bestens: „Das habe ich mir verdient!“

Kannst du nachts alleine im Bett liegen und grundlos glücklich sein? Von innen heraus…. ohne Angst, etwas oder jemanden zu verlieren?

Ohne Gedanken an den hektischen, vergangenen Tag und ohne sorgenvoll an die Termine des folgenden Tages zu denken?

Einfach nur daliegen und das Gefühl von purem Glück spüren?

So groß, so heftig, so intensiv, dass Dir schwindelig vor Glück ist?

Glück sind nicht die äußeren Umstände, der Spaßfaktor im Leben oder die Aneinanderreihung von Luxusgütern.

Glück findest du immer nur in Dir.

Glück ist eine Entscheidung.

Eine Kollegin hat mich letztens bedauert, weil ich keinen Partner an meiner Seite habe und mich gefragt, warum ich trotzdem immer so strahle und glücklich bin. Worauf eine andere Kollegin meinte, dass wäre wahrscheinlich so, WEIL ich keinen Partner habe. ?

Unterschiedliche Interpretationen von Gründen für Glück!

Ich glaube das Weltbild der beiden wäre kurz kollabiert, wenn ich ihnen gesagt hätte, dass weder die eine noch die andere recht hat – in meiner Welt. ?

Leben ist zu 10% das, was Dir passiert und zu 90% das, was du daraus machst.

Glück ist eine Entscheidung, dass du jetzt im Augenblick genau da bist, wo du sein willst – oder eben deinen Standpunkt veränderst, falls es nicht so ist.

Glück ist nicht abhängig von jemanden oder von etwas.

Kein Mensch kann diesen Druck aushalten, dass er dafür die Verantwortung hat, dass er / sie DICH glücklich macht. Nicht dein Partner und noch viel weniger deine Kinder!

Glück ist vergleichbar mit Dankbarkeit: du selbst kannst den Fokus setzen, wofür du dankbar bist.

Beide Gefühle liegen im dafür verantwortlichen Bereich im Gehirn sehr nahe zusammen und fühlen sich im Körper ganz ähnlich an.

Das Wichtigste ist jedoch: das Gefühl ist in DIR. Das ist selbstgemacht. Das kannst nur DU!

Glück heißt JETZT – HIER – ALLES IST GENAU SO, WIE ES IST.

Bist du glücklich?

Welchen Weg wählst du? Wie entscheidest du dich??? Nun sag schon…
Warum ist es manchmal so schwer, eine Entscheidung zu treffen?
So schwer, dass man sie gefühlt kaum treffen kann? Ent-scheidung heißt: indem wir eine Option wählen, trennen wir uns von der anderen Möglichkeit. Diese scheidet dann aus. Chance verpasst oder Chance ergriffen?

Neuer Job oder den alten behalten?
Umziehen oder bleiben?
Die Beziehung aufrecht erhalten oder gehen?
Was soll ich tun?
Es folgt ein Gedankenkarussell, das sich nachts wie wild im Kreise dreht und uns schlaflos mit herum wirbelt. Wir schreiben Pro-und-Contra-Listen, wägen ab und versuchen auf unterschiedlichste Weise herauszufinden, welches die bessere Alternative wäre.
Wir versuchen weitere Optionen zu finden, aber keine davon bringt uns wirklich voran. Wir würden uns oftmals eindeutige Signale wünschen: richtig, falsch, gut, schlecht, sinnvoll, Quatsch …

Es scheint, dass eine Lösung auf rationaler Ebene kaum gefunden werden kann, weil es vom jetzigen Standpunkt keine eindeutig bessere Option gibt.
Oder es gibt eine Tendenz zu einer Lösung, doch die Konsequenzen sind nicht eindeutig einschätzbar – das macht uns unsicher.

Ich habe in solchen Situationen gelernt, dass es dann keine richtigen oder falschen Entscheidungen gibt.
Es gibt nur eine Entscheidung, die du irgendwann triffst (nach reiflicher Überlegung, unter Abwägung deiner Werte und eigenen Persönlichkeit, deiner Ziele sowie Berücksichtigung deines eigenen Bauchgefühls) und die du dann mit all deiner Energie, Kraft und Überzeugung lebst: UND DADURCH ZUR RICHTIGEN MACHST!

Nur: wenn wir ständig überlegen, ob wir nicht doch lieber anders hätten entscheiden sollen – das kostest Kraft und Energie.
Und dies führt letztendlich genau zu dieser Situation: du hast das Gefühl, dass du die andere Lösung nun plötzlich doch hättest nehmen sollen.
Nicht, weil die andere Lösung die bessere gewesen wäre, sondern weil dein Kopf sie nachträglich dazu macht. Mindfuck.
Triff deswegen eine Entscheidung und lebe sie: dann ist sie und, vor allem, dann wird sie zur richtigen.
Die Lösung liegt in dir!
Wichtig ist: Das kannst nur du entscheiden.
Ist das beängstigend?
Vielleicht.
Aber die Verantwortung für diese herausfordernde Entscheidungen selbst zu übernehmen bedeutet auch: frei zu sein. Wirklich frei zu sein, das eigene Leben zu gestalten.
Nicht die Entscheidung deines Partners, deiner Kinder, deiner Eltern oder deiner Freunde leben: sondern DEINE!

Wer selbstverantwortlich entscheidet und seine Gründe bei schwierigen Entscheidungen selbst gewichtet, der gestaltet sein Leben. Und der führt eher das Leben, das er oder sie wirklich führen möchte – nicht das Leben der Anderen.
Denn du kannst dich natürlich auch entscheiden, KEINE Entscheidung zu treffen und das Thema “auszusitzen”.
Nun, dann trifft eben jemand anders die Entscheidung für dich. Der neue Job ist weg, dein Partner beendet die Beziehung und der Umzug erübrigt sich, weil die andere Wohnung vergeben ist.
Kann man so machen. Ist dann ja auch entschieden.
Ob das dann aber DEIN Weg ist?

Das Geschenk.

In der Nähe von Tokyo lebte ein Samurai Krieger, der – jetzt alt geworden – sich entschied, junge Menschen im Zen Buddhismus zu unterrichten. Es eilte ihm der Ruf voraus, trotz seines Alters jeden Herausforderer besiegen zu können.
Eines Nachmittags kam ein für seine Skrupellosigkeit bekannter Krieger an. Er war berühmt für seine Technik der Provokation: Er wartete, bis sein Gegner die erste Bewegung machte, denn er selbst besaß eine beneidenswerte Gabe, die ihn jeden Fehler erkennen und blitzschnell parieren ließ.
Der junge, ungeduldige Krieger hatte noch nie einen Kampf verloren. Als er von dem Ruf des Samurai hörte, kam er, um ihn zu besiegen und seinen eigenen Ruhm zu vermehren. Alle Schüler des Samurai waren dagegen, aber der alte Mann nahm die Herausforderung an.
Alle versammelten sich in der Mitte des Dorfes. Der junge Mann begann den Alten Meister zu beschimpfen. Er warf Steine nach ihm, spuckte ihm ins Gesicht und belegte ihn mit jeder nur erdenklichen Beleidigung die die Welt je gesehen hatte – er beleidigte sogar seine Vorfahren. Vier Stunden lang tat er alles, um ihn zu provozieren, aber der alte Mann blieb bewegungslos. Als der Nachmittag zu Ende ging, fühlte sich der ungestüme Krieger langsam erschöpft und beschämt und gab auf.
Enttäuscht, dass ihr Meister so viele Beleidigungen und Provokationen erhalten hatte, fragten die Schüler:
„Wie konntest Du diese Würdelosigkeit ertragen? Warum hast Du nicht Dein Schwert benutzt, selbst auf die Gefahr hin, den Kampf zu verlieren, anstatt vor uns allen hier Deine Feigheit zu zeigen?“
„Wenn jemand mit einem Geschenk zu Dir kommt und Du nimmst es nicht an, wem gehört dann das Geschenk?“, fragte der Samurai.
„Dem, der versucht, das Geschenk zu übergeben“, antwortete einer der Schüler.
„Das gleiche gilt für Neid, Bosheit und Beleidigung“, sagte der Meister. „ Wenn sie nicht angenommen werden, bleiben sie im Besitz dessen, der sie in sich trägt.“ (Paulo Coelho)

Welches Geschenk nimmst du heute an und welches darf heute bei seinem Schenker bleiben?

Yin und Yang?

„Unsere Generation ist so sehr damit beschäftigt, zu beweisen, dass Frauen alles können, was Männer tun können…
Wir Frauen verlieren die einzigartigen Qualitäten, die uns auszeichnen. Die ursprüngliche Weiblichkeit und einzigartige Art, wie unser Schöpfer uns entworfen hat. Frauen wurden nicht geschaffen, um alles zu tun, was ein Mann tun kann … Frauen wurden geschaffen, um alles zu tun, was ein Mann nicht kann. “- unbekannt

Ich habe in meinen Coachings immer wieder Frauen wie auch Männer, die mit dem Rollenverständnis hadern und auch daran zu scheitern drohen.
Gelebte Wirklichkeit im Kontrast zu Intuition. Limitierendere Glaubenssätze versus Anforderungen im Beruf oder Familie.

Stehst du als Frau jeden Tag deinen Mann?
Oder hast du als Mann das Gefühl, dass die Frauen immer mehr männliche Attribute übernehmen – stark, emanzipiert, autark?
Ist nicht das Prinzip von Yin und Yang und auch der Grund für die Stabilität genau der Ausgleich und die sich ergänzende Balance?

Fehlr!?

Manche Fehler sind ärgerlich und lästig. Und wenn du fertig bist mit Ärgern … dann kannst du dir überlegen was dieser Fehler Dir Gutes bringen kann. Was kannst du daraus lernen. Denn es hat immer mit dir zu tun.
Als ich das vor Kurzem in einem Seminar gesagt habe, waren einige Teilnehmer im ersten Augenblick entrüstet. Ich weiß, dass es provokativ ist. Denn manchmal sind doch auch die anderen mit schuld, oder? Das kann doch nicht immer nur ich sein!

Nur… wann passieren mir Fehler?
Wenn ich zu viel um die Ohren habe und mir etwas durchrutscht, weil ich nicht im Hier und Jetzt bin. Danke, lieber Fehler, dass du mich daran erinnerst! Ich darf auf mich achten. Das bewahrt mich vor weiteren Fehlern mit eventuell größerer Tragweite. Begriffen und Gelernt….

Wann noch? Wenn ich es nicht besser wusste oder so gehandelt habe, wie ich zum Zeitpunkt des Fehlers dachte, dass es richtig ist… nach meiner besten Option.
Danke, lieber Fehler, dass ich dazulernen konnte. Denn jetzt kann ich mich anders handeln.

Manchmal kommt es vor, dass andere Menschen von meinem Fehler profitieren. Manchmal leider auch, dass die Konsequenzen meines Fehlers anderen Menschen einen Nachteil bringt. Eine Entschuldigung kann oft den Schaden nicht ungeschehen machen. Um so wichtiger, dass es so nicht wieder vorkommt.

Einen Fehler einmal zu machen, … kann passieren und gibt Dir die Möglichkeit zu lernen.
Den Fehler zu wiederholen, wäre eine Entscheidung, die du bewusst triffst. Und wenn du ihn danach noch einmal machst, ist es ein Muster – dein Muster. Willst du dieses Muster behalten oder kann das weg?

Welchen Fehler hast du heute schon gemacht, aus dem du lernen kannst? Der Dir hilft, dich weiter zu entwickeln?

Und um das mal noch klar zu unterstreichen: das Leben bietet Dir immer genügend Gelegenheiten, um einen gemachten Fehler beim nächsten Mal nicht mehr zu machen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Leben irgendwann sehr deutlich wird, dass du diesen Bereich nun endlich, endlich richtig durchziehst. Heißt im Klartext: zu Beginn hast du die Möglichkeit, dein Verhalten, deine Denkweise auf die sanfte Art neu zu definieren. Und mit jedem Mal legt das Leben in die … nennen wir es „Lernsituation“ …. etwas mehr Nachdruck. Bist es dich irgendwann sehr deutlich wirklich kurz mal knufft.

Das bedeutet dann: „Begreif es endlich: es hat etwas mit DIR zu tun! Wie oft willst du es noch wiederholen, bis du verstehst, dass Du alleine es ändern kannst?!“
Ich habe das schon ausprobiert. Der Knuff kann wirklich sehr, sehr deutlich sein. Ich bevorzuge seitdem den sanften Weg…

Ich sitze gerade hier und feiere meinen ersten Fehler heute (vielleicht waren es ja auch schon mehrere), der mir hilft, etwas zu verändern.
Danke, lieber Fehler! Begriffen und Gelernt … und das noch vor sieben Uhr morgens … geiler Tag!!!

Ich wünsche dir einen wundervollen Tag … vielleicht einen fehlerfreien – vielleicht aber auch einen Tag zum Feiern und Lernen!

Hast du schon einmal von dem Zeigarnik-Effekt gehört?

Dieser psychologische Effekt beschreibt die Tendenz des menschlichen Bewusstseins, Dinge abschließen zu wollen.
Es ist also so, dass alles, was wir noch nicht beendet haben, oder jedes Problem, das noch ungelöst ist, in unserem Kopf eine Spannung erzeugt.
Unser Unterbewusstsein will einfach das Thema zu Ende bringen.

Ganz konkret merkst du das im Alltag, wenn du dir ständig Sorgen machst um dieses ungelöste Problem.
Wenn es dir wie eine Last auf den Schultern drückt und du dich gedanklich nicht davon befreien kannst.
Die unaufgelöste Spannung in unserem Bewusstsein lenkt unsere Gedanken ständig wieder in Richtung unserer Sorgen. In diesem Fall ist der Zeigarnik-Effekt eher unangenehm.

Aber wir können diesen Effekt umgekehrt auch für uns nutzen. Und dazu stelle ich dir heute mal die „Satzergänzungsmethode“ vor, die sich dafür ideal eignet.
Die Satzergänzungsmethode
Bei der Satzergänzungsmethode machen wir uns den Zeigarnik-Effekt zunutze.
Und zwar schreiben wir Satzanfänge auf und stellen unser Bewusstsein ganz gezielt vor die Aufgabe, diese Satzanfänge zu Ende zu bringen.
Auf diese Weise können wir zum Beispiel Lösungen finden oder unsere Gedanken und Gefühle zu einem bestimmten Thema erforschen.
Klingt jetzt ein bisschen komisch, aber erklärt ist es ganz einfach.
Lies dir am besten erstmal die folgende Anleitung komplett durch und dann versuch es doch einfach mal selbst!

Schritt 1: Was ist dein Ziel?
Im ersten Schritt musst du dir überlegen, für welches Ziel du Lösungsideen finden möchtest.
Vielleicht suchst du nach Wegen, abzunehmen? Oder vielleicht überlegst du, welcher Beruf für dich der richtige ist?
Schreib also im ersten Schritt dein Ziel auf ein Blatt Papier.

Schritt 2: Satzanfänge auswählen
Jetzt brauchst du ein paar zielführende Satzanfänge.
Hier mal ein paar Beispiele, um zu zeigen, was ich damit meine:

* Um wieder mehr Sport zu machen, könnte ich …
* Um meine Firma noch bekannter zu machen, könnte ich …
* Es könnte unserer Beziehung helfen, wenn …
* Um mich regelmäßig zu entspannen, könnte ich …
* Ein erster Schritt, um ordentlicher zu werden, wäre …
* Jemandem in meiner Situation würde ich raten, …
Erkennst du das Muster? Unser Satzanfang beschreibt das Ziel und lässt die Lösung noch offen.
Also schreib jetzt nach diesem Prinzip mindestens 3 Satzanfänge auf das Blatt Papier.
* Damit [hier trägst du dein Ziel ein], könnte ich …
* Um [hier trägst du dein Ziel ein], bräuchte ich …
* Ein erster Schritt, um [hier trägst du dein Ziel ein], wäre …
* Es könnte mir helfen, [hier trägst du dein Ziel ein], wenn ich …
* Und so weiter.

Schritt 3: Küchentimer stellen
Jetzt nimm dir einen Küchentimer, einen Wecker, deine Timer-Funktion im Handy o. Ä. und stell dir einen Alarm für in 10 Minuten ein.
Schritt 4: Satzergänzungen schreiben
Und jetzt geht es los. Du hast jetzt 10 Minuten Zeit, um die Satzanfänge zu ergänzen.
Dabei sind zwei Dinge ganz wichtig:
1. Die Menge macht`s
Schreib wie wahnsinnig einfach alles auf, was dir in den Sinn kommt. Das darf ruhig absoluter Schwachsinn sein. Wichtig ist, dass du eben deinen Verstand weitestgehend ausschaltest und einfach alles, was dir in den Kopf kommt, ungefiltert auf das Papier fließen lässt.
Du brauchst deine Satzergänzungen niemandem auf der Welt zu zeigen. Also zensier bitte nichts und schreib einfach alles, alles auf, was dir einfällt. Auch, wenn es noch so unsinnig erscheint.
2. Schreib 10 Minuten durch
Es kann gut sein, dass du irgendwann an den Punkt kommst, an dem dir nichts mehr einfällt. Dann bleib aber bitte trotzdem dran und lies weiter die Satzanfänge durch und schreib irgendwas auf, was dir als Ergänzung in den Sinn kommt. Die Übung über einen gewissen Zeitraum durchzuführen ist wichtig, weil wir dann besser unsere tiefer verborgenen Gedanken herausfinden können. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in den ersten 3 Minuten nur die Dinge hervorkommen, die ich sowieso schon im Sinn hatte. Aber das, was dann noch kommt, sind die besonders wertvollen Erkenntnisse!
Hör also bitte nicht auf, bevor dein Timer nicht geklingelt hat.

Schritt 5: Ergebnisse sichten
Fertig? Prima! Dann sollte dein Blatt Papier jetzt ordentlich vollgeschrieben sein.
Ganz bestimmt gibt es in deinen Aufzeichnungen auch einige Satzergänzungen, die du sofort als Lösungsidee wegstreichen kannst. Aber wenn du wirklich 10 Minuten lang alles aufgeschrieben hast, was dir zu deinem Satzanfang eingefallen ist, dann wirst du jetzt jede Menge nützliche Lösungen gefunden haben.

Wie ich weiter oben schon kurz angedeutet habe, kannst du diese Schreibmethode auch für andere Ideen nutzen.
Wenn du Lust hast und du dir noch den heutigen Tag mit ein paar Komplimenten versüßen möchtest, dann mach doch einfach gleich weiter und ergänze …
* Ich mag an mir, …
* Meine Freunde und Kollegen schätzen an mir, …
* Richtig gut kann ich …
Viel Freude dabei!

Entscheidung treffen

Ein Schüler und ein Meister standen in einem großen Raum mit sieben geschlossenen Türen.

Der Meister sagte zu seinem Schüler:

„Eine dieser Türen wird dir beim Durchschreiten Glück und Freude im Leben bringen.“

Dann ließ der Meister seinen Schüler alleine.

Der Schüler wusste nicht, wonach er sich entscheiden sollte.

Also schaute er sich die Türen genau an:

Ob eine Tür anders war.

Ihre Farbe.

Ob die Türklinken benutzt aussahen.

Ob eine Tür höher oder breiter als die andere war.

Der Schüler studierte die Türen sehr genau.

In der Hoffnung, einen Hinweis zu bekommen, welche Tür er durchschreiten sollte.

Stunden um Stunden schaute er sich die Türen genauestens an.

Doch er konnte keinen wesentlichen Unterschied ausmachen.

Nichts, das ihm den entscheidenden Hinweis gab.

Der Schüler schlief erschöpft ein.

Sein Meister kam zurück.

Der Schüler wachte auf voller Verzweiflung …

Und sagte zu seinem Meister:

„Meister, ich weiß nicht, wie ich mich entscheiden soll!
Bei der einen Tür wirkt die Farbe ein wenig frischer als bei den anderen.
Diese Tür dort ist ein wenig breiter als die anderen.
Und bei dieser Tür hier glänzt die Klinke besonders hell.
Meister, welche Tür soll ich bloß nehmen?“

Der Meister sah seinem Schüler mit seinem herzlichen Blick in die Augen und sagte:

„Mein lieber Schüler, wenn du Glück und Freude in dein Leben bringen willst, kommt es nicht darauf an, für welche Tür du dich entscheidest …

Sondern darauf, was du tust, nachdem du diese Tür durchschritten hast.“

Eine Weisheitsgeschichte: Zeit zu leben-Team

Bauchgefühl.

Dein Bauchgefühl kann so etwas sein wie ein Schutzengel für dich. Wenn du es lässt…

Denn, was genau ist denn das „Bauchgefühl“?
Dein Bauchgefühl ist dein Instinktverhalten, das innerhalb einem Bruchteil von einer tausendstel Sekunde Erlebnisse in deiner Historie mit dem eben erlebten verrechnet.

Das Gefühl selbst ist in unserem Körper vergleichbar mit einem achtspurigen Daten-Highway während der Verstand seine Infos auf einem schmalen Feldweg hinterher schickt.
Wenn dein Verstand demnach dein Bauchgefühl kommentiert, sind schon unheimlich viele, wichtige Informationen durch deinen Körper gerauscht.
Es ist demnach sinnvoll, diese Informationen ernst zu nehmen und sie deine Verstandesüberlegungen mit einzubeziehen.

Eine wunderbare Übung, dass du dein Bauchgefühl wieder besser wahrnehmen und spüren kannst habe ich auf der Seite Zeit-zu-leben gefunden.

Viel Spaß und Bauch-Gefühle beim Ausprobieren!

Schließt du dich aus?

Hältst du dich manchmal selbst davon ab, dein Leben einfach zu genießen. Weil irgendetwas jetzt noch nicht so ist, wie du es dir wünschst?

Ziele sind wichtig und sinnvoll. Wer aber nur darauf hin lebt, wie toll es sein wird, wenn das begehrte Ziel endlich da ist, der verpasst den Augenblick im Hier und Jetzt.
Du bist genug!
Dein Leben ist genug … jetzt! Sonst kappst du die Verbindung zum Glücklichsein.

Zufriedenheit hat nichts damit zu tun, dass du keine Ziele mehr hast. Zufriedenheit ist der Zustand, dass du es jetzt genießt, dass du Ziele hast.

HO’OPONOPONO und die vier Sätze, die dein Denken verändern können.

Es gibt unzählige Bücher über Autosuggestionen und es ist ausreichend bekannt, dass Suggestionen oder Mantren, eine sehr tiefgreifende Veränderung im Menschen verursachen.

“Du bist was du denkst!”

Auch Ho’oponopono und die vier Sätze verändern das Leben eines Menschen nachhaltig.
Sobald ein Mensch die Verantwortung für sein Denken übernimmt, handelt er eigenverantwortlich.
Er entscheidet damit nicht länger Opfer seines Denkens und Fühlens zu sein.

Die Gedanken, die ein Menschen den ganzen Tag, Zeit seines Lebens denkt, formen sein Leben.
Der Mensch wird zu dem was er denkt.
Jeder Gedanke enthält eine gewisse Energieform.
Entweder:
1. Lichtvoll, positiv (befreiend und heilend)
oder
2. Dunkel, negativ (bindend und verletzend).

Jeder Gedanke ist und wird mit einer Energie und Kraftladung aufgeladen. Umso mehr ist die Frage, welche Energien, Kraftladungen möchte ich aussenden.
Konstruktive und lebensbejahende oder negative vernichtende Gedanken?

Die 4 Sätze aus dem Ho’oponopono

1. Es tut mir leid
2. Bitte verzeih mir
3. Ich liebe dich
4. Danke

Bei dieser Form werden konstruktive Gedankenformen aufgebaut. Die vier Sätze beinhalten sehr starke Verhaltensweisen, die in Aktion umgesetzt Kraftpotentiale freisetzen.

1. Es tut mir leid,
behinhaltet das Gefühl der Reue, das Eingestehen von Fehlern, der Wunsch nach Frieden.
Hier findet bereits ein positiver, liebevoller Akt statt. Das innere Erkennen von Wiedergutmachung und der Wunsch nach Frieden und Heilung
eines Umstandes, einer Situation. Das setzt enorme Lichtkräfte frei.

2. Bitte verzeihe mir,
beinhaltet den Mut sich mit all seinen Verletzungen zu offenbaren. Den Mut zu besitzen, erneute Verletzungen mit Liebe und Vergebung zu beantworten.
Dies Art zu denken bewirkt enorme Veränderung im Inneren (im Kopf) eines Menschen – an Herz und Seele.

3. Ich liebe Dich,
beinhaltet bedingungslose Akzeptanz der gemachten Fehler Anderer. Darüberhinaus auch das Respektieren der Handlung des Gegenübers.
Ich bin kein Opfer mehr, ich vergebe aktiv.

4. Danke,
als Ausdruck des Verstehens und Erkennens von Heilung durch Vergebung.

Wenn du diese vier Sätze in Gedanken wie ein Mantra wiederholst und dabei an eine Person denkst, die dich wütend gemacht hat oder dich verletzt hat – wird die Amplitude der Wut / der Verletzung geringer.
Deine innere Einstellung ändert sich: die Grundstimmung wird sanfter und entspannter.
Leben ist, was du daraus machst.

Heile deine Seele!

„Ich kann nicht mehr!“ sprach die Seele! „Unser Mensch sieht einfach nicht, dass es mir nicht gut geht…!“
Darauf antwortete der Köper:
„Warte, dann werde ich krank und schicke Schmerz – dann wird unser Mensch auf uns hören!“

Warum schmerzt also oft mein Kopf oder Rücken, oder vielleicht meine Kopf?
Dafür gibt es auch eben auch psychologische Gründe!
Dieser Zusammenhang ist eine Chance, dass du selbst etwas zum Guten veränderst und diese psychosomatischen Signale deines Körpers als liebevollen Hinweis dafür nimmst, dass etwas in deinem Leben aus dem Gleichgewicht gekippt ist.

Finde heraus, warum dich dieses oder jenes Organ beunruhigt. Der menschliche Körper ist ein erstaunliches, komplexes System, in dem alles voneinander abhängt.
Dein Körper gibt Dir sogar Hinweise darauf, ob deine Schmerzen eine berufliche oder zwischenmenschliche Ursache habe.
Schmerzen auf der rechten Seite deines Körpers können auf Stress in der beruflichen Ebene hinweisen.
Die linke Seite spiegelt uns Über-oder Belastung im zwischenmenschlichen Bereich.
Die genauen Zusammenhänge kann nur ein Arzt, Heilpraktiker, Physiotherapeut oder Coach mit dir klären.
Eine erste Richtungsangabe ist dagegen durch folgende Zusammenhänge möglich:

1. Kopfschmerzen
Wenn Du ständig unter Stress stehst und starken Überlastungen ausgesetzt bist – dann wundere dich nicht, dass Dein Kopf schmerzt.
Der beste Weg, um Kopfschmerzen zu besiegen, ist entspannende Einheiten in den Alltag mit hineinzunehmen. Zum Beispiel Meditation oder Yoga. Oder noch simpler: wann bist du das letzte Mal spazieren gegangen und hast die Natur um dich herum in Ruhe wahrgenommen?

2. Nackenschmerzen
Um den Schmerz im Nacken zu lösen, musst du lernen, die Welt so zu akzeptieren, wie sie ist, in all ihren Manifestationen. Laurie D’Ascenzo, eine Chiropraktikerin, empfiehlt, sich selbst und anderen zu vergeben – das wird Deinem Wohlbefinden helfen.

3. Die Schultern
Der Chiropraktiker Ros Kitson erklärt, dass Schultern eine Zone sind, in der alle Verantwortung und Sorgen liegen, die eine Person begleiten. Das beste Mittel gegen Schmerzen in den Schultern ist es, die Last der Sorgen mit geliebten Menschen zu teilen und aufzuhören, sich alles selbst aufzubürden und auf sich zu nehmen.

4. Schmerzen im oberen Rückenbereich
Diese Zone ist verantwortlich für die Liebe, ihre Aufnahme oder Rückkehr. Ronda Degast, Trainer und Praktiker in der Selbstentwicklung, glaubt, dass es mit Schmerzen an diesem Ort Zeit ist, sich mit Ihren Beziehungen zu Menschen zu befassen. Gehe es an, den Prozess des Energieaustauschs ins Gleichgewicht zu bringen. Es ist notwendig, Liebe zu empfangen und sie gleichmäßig zu geben.

5. Schmerzen im unteren Rückenbereich
Der untere Rückenbereich ist für finanzielle Angelegenheiten verantwortlich. Wenn Du also mit Deiner finanziellen Situation unzufrieden bist, wundern Dich nicht, dass der untere Teil Ihres Rückens oft schmerzt. Dr. Mark V. Tong warnt: „Wenn das Geld Ihnen Tag und Nacht keine Ruhe lässt, Sie nicht viel verdienen oder zu viel ausgeben, ist es mit ernsten Gesundheitsproblemen behaftet. Versuchen Sie, Ihre Beziehung mit Geld zu rationalisieren.“

6. Ellbogen
Alan Vogel in der Zeitschrift Psychology Today sagt, dass Ellenbogen ein Spiegelbild davon sind, wie grausam du mit der Außenwelt bist. Sei netter und dieses Gebiet wird dir nicht wehtun.

7. Hände
Durch die Hände finden die meisten Interaktionen mit der Außenwelt statt. Laurie D’Ascenzo behauptet, dass der Schmerz in den Händen einen Mangel an Kommunikation mit Menschen oder seinen Überfluss andeutete. Alles sollte in Maßen sein.

8. Hüftschmerzen
Hüften sind dafür verantwortlich, vorwärts zu gehen, in die Zukunft, ist sich Chiropraktiker Barbara Clarke sicher. Hab keine Angst vor Veränderung, schau die Ereignisse, die auf dich warten, direkt an und der Schmerz in den Hüften wird sich verringern. Flexibilität und Offenheit für alles Neue ist ein Versprechen für Deine starke geistige und körperliche Gesundheit.

9. Knieschmerzen
Knie zeigen Probleme mit Selbstwertgefühl. Wenn ein Mensch sich unwürdig erniedrigt oder sein Ego über andere erhebt, kann er Schwierigkeiten mit seinen Knien nicht vermeiden. Laurence Michel, ein Spezialist für nicht-traditionelle orientalische Medizin, schlägt vor, sich selbst mit Humor zu behandeln und sein Ego zu lieben.

10. Wadenmuskel
Groll und Neid sind hier konzentriert. Dr. Laura Perry schlägt vor, diese negativen Emotionen anzugehen und mit Frieden in Deiner Seele zu leben, dann wird Dir keine Muskelspannung mehr Unbehagen bereiten.

11. Die Knöchel
Freuden überwinden den Schmerz! Der Schmerz in diesem Teil des Körpers zeigt an, dass Du nicht weißt, wie Du entspannen und den Moment genießen kannst. Julie Douglas, die Autorin vieler Bücher über Selbsterkenntnis rät, das Leben so gut wie möglich zu genießen.

12. Die Füße
Wenn man grübelt, niedergeschlagen und traurig ist, kann man Fußschmerzen haben. Zu viel Negativität kann sich in Füßen manifestieren. Den kleinen Freuden im Leben die Türe öffnen, sich ein Haustier anschaffen oder ein neues Hobby beginnen, Freunde gewinnen oder alte Freundschaften pflegen.

Eine Möglichkeit, Schmerzen in diesen Regionen nach der medizinischen Abklärung eben auch von der mentalen Seite anzugehen.

Kennst du die Spiegelgesetze?

Weißt du, wie sie dazu beitragen können, dass du in Konfliktsituationen gelassener bleibst? Du kannst sie sofort anwenden:

  1. SPIEGELGESETZ

Alles, was mich am Anderen ärgert und in Wut geraten lässt und ich anders haben will, … all das habe ich selbst in mir.

Das bedeutet, dass was ich am Anderen kritisiere und oder verändern will kritisiere oder unterdrücke ich in Wahrheit in mir und hätte es für mich selbst gerne anders.

Wo fange ich also an, um etwas zu verändern? Beim Anderen oder bei mir?

  1. SPIEGELGESETZ

Alles, was der Andere an mir kritisiert und mich das dann verletzt,  dann betrifft es mich selbst – ist dies in mir noch nicht geklärt.

Mein Ego ist beleidigt – und kann nicht reflektieren, ob die Kritik unberechtigt ist oder berechtigt… Ersteres wäre eine Möglichkeit, mich in Gelassenheit zu üben oder Spiegelgesetz 3 anzuwenden  – letzteres eine Chance, mich zu ändern.

  1. SPIEGELGESETZ

Alles, was der Andere mir vorwirft und mich dies nicht berührt, ist dann sein eigenes Bild, sein eigener Charakter, seine eigenen Unzulänglichkeiten, die er auf mich projiziert.

Sein Zirkus und seine Affen – nicht meine.

Ich kann ihm diese Projektion übel nehmen oder sie ihm einfach verzeihen. Das entscheide ich für mich.

PS: … eine der beiden Lösungen ist achtsamer für dich selbst.

  1. SPIEGELGESETZ

Alles, was mir am Anderen gefällt, was ich liebe an ihm, bin ich selbst, habe ich selbst in mir und liebe dies im Anderen.

Ich erkenne mich selbst im Anderen. Wir sind in diesen Punkten eins.

Wenn du diese Gesetze erkannt hast,

wirst du Folgendes verstehen:

Wenn Du Dich selbst kritisierst oder verurteilst, dann werden Dich andere kritisieren und verurteilen.

Wenn Du Dich selbst liebst,

werden Dich auch andere lieben.

Wenn Du Dich selbst respektierst,

dann werden Dich auch andere respektieren.

Wenn Du Dir selbst vertraust,

dann werden Dir auch andere vertrauen.

Wenn Du ehrlich zu Dir selbst bist,

werden auch andere ehrlich zu Dir sein.

Wenn Du Dir selbst Anerkennung schenkst, dann werden Dir auch andere Anerkennung schenken.

Spiegelgesetze sind ganz einfach: deine Umwelt spiegelt dich und du hast durch diesen Spiegel die Chance zu wachsen.

Was siehst du heute im Spiegel?

Neubeginn…

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
(Hermann Hesse)

Fang einfach an… alles andere ergibt sich beim Gehen.

Istgerade alles ein bisschen viel?

Was ist es nun? Alles? Ein bisschen? Oder viel?

Mach mal konkret! Wenn dich etwas belastet, dann ist es günstiger, das Problem konkret zu benennen oder die belastende Situation in einzelner Sequenzen aufzuspalten.
Welche davon kannst du jetzt gleich lösen?
Bei welchen kannst du heute etwas in die Wege leiten, dass du bald eine Veränderung bewirken kannst? Welche kannst du jetzt im Augenblick als „gegeben“ annehmen und akzeptieren, dass du dich dieser Herausforderung jetzt erst einmal stellen musst?

Wir neigen dazu, Probleme zu verallgemeinern und größer darzustellen, als sie eigentlich sind. Weil uns das in unserem Kulturkreis zum Teil mit anerzogen wurde. Wann hast du als Kind die größte Aufmerksamkeit bekommen? Als du dir weh getan warst oder du krank warst. Demnach sind wir darauf konditioniert, möglichst etwas Drama dazu zu geben. Dein Stein im Weg wird zu einem Berg. Zu einem unbezwingbaren Berg. Wenn nicht sogar zum Mount Everest unter den Problemen. Deinem Mount Everest.

Wenn du also deinen persönlichen großen „Berg“ mit dem Namen Warum-es-mir-so-schlecht-geht mal in seine einzelnen Bestandteile aufbrichst, dann wirst du sehen, dass auf deiner „Bergtour“ unterschiedliche Etappen zum Vorschein kommen.

Einige kannst du bewältigen. Du hast sie auch schon früher einmal bewältigt. Sie sind nur ein Teil dieser Tour und erscheinen dir deshalb so belastend, weil sie jetzt nicht als alleinige Herausforderung auftreten.

Andere Bereiche erfordern, dass du dir neue Fertigkeiten für die Etappe aneignest. Wer kann dich dabei unterstützen, was kannst du heute beginnen, damit du diese Etappe bald schaffst. Musst du einen Bergführer buchen, der dich begleitet? Brauchst du mehr Infos, Wissen oder ein Training, um diesen neuen, anstrengenden Teil der Bergtour zu meistern.

Und vielleicht gibt es auch Bereiche, bei denen du im Augenblick einfach akzeptieren kannst, dass du diese Aufgabe jetzt noch nicht lösen kannst und auch noch keinen konkreten Plan zur Lösung hast. Der Weg entsteht oft erst beim Gehen. Es könnte ja sein, dass dich dieses besonders schwere Teilstück deiner Bergtour zum Wachsen einlädt.

Was ist es also? Alles ein bisschen viel? Oder sofort machbar, in Kürze lösbar und zum Wachstum einladend?
Wie gehst du jetzt mit deinem Stein in deinem Weg um?

Demut?

Ich hatte bis jetzt wirklich ein Problem mit dem Wort Demut!

Vielleicht deswegen, weil das Adjektiv davon „demütig“ und das Verb „demütigen“ ist.
Jemanden „demütigen“ ist definitiv ein Wort, das negativ belastet ist.

Vielleicht mag ich das Wort auch nicht so gerne, weil es mir zu sehr verbunden ist mit der Institution Kirche und deren Doktrin.

Insofern habe ich bis jetzt für dieses Gefühl, das die Demut eigentlich ausdrücken soll oder kann das Wort Dankbarkeit für mich gefunden.
Dankbarkeit dafür, was möglich ist, was sein darf und was ist.

Demut geht da einen Schritt weiter. Demut heißt für mich: „staunend angesichts der Schöpfung und sich als Teil davon begreifen“ – ein winziger Teil…. aber ohne den die Schöpfung nicht komplett ist.
Denn ob es einen bzw. DEN Gott gibt, wissen wir alle nicht. Wir hoffen, vertrauen darauf und viele sind sich darin auch sicher, dass es ETWAS gibt, das uns hält und trägt.
In Bayern würden wir sagen: aber nix gwieß woas ma ned!

Bewiesen ist allerdings, dass wir uns in einem Universum befinden und wir Teil davon sind. Dass es das Leben gut mit uns meint: immerhin ist die Erdanziehung genau so, dass es uns weder zerquetscht noch uns ins All abdriften lässt. Der Sauerstoffgehalt, die Temperatur und die Versorgung mit Nahrungsmitteln passt sich genau den Lebensanforderungen und -bedürfnissen von uns Menschen an. Wenn wir Menschen nicht dauernd dazwischenfunken würden, wären die Lebensbedingungen für uns hier nicht nur optimal, sondern super-optimal. (Wir selbst sorgen dafür, dass aus dem super- leider ein sub- wird.)

Vielleicht gibt es für mich ja doch eine Möglichkeit, das Wort Demut in meinen Wortschatz, vor allem aber in meine Gefühlswelt mit hinein zu nehmen. Denn in Demut steckt das Wort Mut.

Mut zu haben, das Göttliche in uns anzunehmen und zu leben.
Mut zu haben, sich als Teil des Ganzen zu verstehen und auch die Verantwortung dafür zu übernehmen.
Mut zu haben, das was ist wertzuschätzen, es immer wieder zum Besten zu führen und etwas zurück zu geben.
Mut zu haben, zu verstehen, dass es nicht um uns alleine geht – sondern um das UNS im UNiverSum.

Bin ich also demütig?
Kurz nachgedacht und … nein! Den Schritt schaffe ich noch nicht. Sprache formt meine Gedanken auf subtile Weise.
Ich bin dankbar für das, was ist … die Demut in mir fühlend, dass ich Teil von allem sein kann und die sein darf, die ich bin.
Was bist du heute?

Bildquelle: ArtFido

Energy ON!

Ich empfehle meinen Klienten im Anschluss an ein Coaching manchmal eine spezielle Form von Energiearbeit.
Eine Möglichkeit dafür ist zum Beispiel ist ein Dankbarkeits-Tagebuch für 28 Tage.

Eine weitaus intensivere Form des Dranbleibens an deinen Zielen, der Achtsamkeit und Dankbarkeit ist das Sechs-Minuten-Tagebuch.

Drei Minuten am Morgen und drei Minuten am Abend für eine achtsameres und auf seine Weise auch glücklicheres Leben.

Wärst du bereit, dieses Zeit dafür zu investieren?

SMART-phone? SMART-ohne!!!!

Ich habe noch nie gesehen, wie mein Kollege sein Smartphone benutzt. Aber ich weiß, dass er eins hat. Ich habe ihn schon angerufen und ihm Nachrichten geschrieben, und er hat mich nach meiner Meinung zum iPhone 6 im Vergleich zum 6 Plus gefragt.

Aber das sind auch die einzigen Punkte, die auf die Existenz seines Handys hindeuten. Der Grund: er hat eine strenge „Kein-Telefon-unter-Menschen“-Regel.

Das heißt er berührt unter keinen Umständen sein Handy, außer wenn er alleine ist.

Als er seinen Boykott zum ersten Mal offenbarte, dachte ich, er sei verrückt geworden. Ich schaue ständig auf mein Smartphone, egal ob ich gerade alleine bin oder nicht — weil es notwendig ist. Wie soll ich auch sonst die andauernde Flut von E-Mails, Nachrichten, Anrufen und Updates aus den sozialen Medien unter Kontrolle halten?

Als ich jedoch anfing, zu beobachten, wie er sich anderen Menschen im Büro gegenüber verhält, dachte ich, dass er vielleicht doch auf etwas gestoßen sei. Egal mit wem ihm sprach — ein Kunde, unser Chef, ein anderer Kollege — die Person schien von der Unterhaltung gefesselt zu sein.

Deshalb entschied ich mich dazu, mein eigenes Telefon eine Woche lang in der Tasche zu lassen — und hier erzähle ich euch, was passiert ist:

Leute haben es mir nachgemacht.

Ich verbrachte vier volle Stunden mit einer Kollegin, um ein extrem wichtiges Projekt abzuschließen. Es war unglaublich schwer, aber ich ließ mein Handy die ganze Zeit in der Tasche. Und für einen Großteil der Zeit tat sie das auch.

Diese bestimmte Kollegin ist eine recht aktive Nutzerin der sozialen Medien, deshalb war ich sehr davon überrascht, dass sie ihre Hände so lange von ihrem Smartphone ließ. Im Laufe der Woche beobachtete ich diesen Effekt jedoch immer wieder: Wenn andere ihr Handy aus der Tasche ziehen und ihr es nicht tut, fühlen sie sich nicht nur dazu gedrängt, es so schnell wie möglich wieder wegzupacken, sondern sie werden es auch viel eher nicht noch einmal herausnehmen.

Am Ende waren wir mit unserem Projekt viel schneller fertig, als wir dachten. Zum Teil wohl auch, weil wir nicht durch unsere kleinen Bildschirme abgelenkt wurden und so einen Flow finden und ihn beibehalten konnten. Die gesteigerte Produktivität war es auf jeden Fall wert, dass ich meine E-Mails erst ein paar Stunden später als sonst beantwortete.

Fazit: Das Smartphone wegzupacken macht alle effizienter.

Leute unterhielten sich lieber mit mir.

Ich habe niemandem von meinem Smartphone-Verbot erzählt und niemand sprach mich darauf an. Aber egal, ob es ihnen bewusst aufgefallen ist oder nicht, Leute schienen wirklich darauf zu reagieren.

Sie merkten, dass sie meine ungeteilte Aufmerksamkeit hatten — ich habe nicht nur diese Art halb-nickend-halb-scrollend zuzuhören vermieden, sondern ich habe nicht einmal daran gedacht, mein Telefon zu checken. Meine Fähigkeit, zuzuhören, ging durch die Decke.

Folglich waren die Menschen auch interessierter. Als wir uns über unbeschwerte Themen unterhielten, lachten und lächelten sie mehr. Wenn wir uns über etwas Ernstes unterhielten, waren sie ehrlicher und nachdenklicher.

Ich merkte sogar, dass Leute viel öfter ein Gespräch mit mir anfingen. Statt mich einfach nur auf dem Gang im Vorbeigehen zu fragen, wie es mir geht, hielten sie an und fragten, an welchem Projekt ich gerade arbeitete oder was meine Pläne für das Wochenende waren.

Fazit: Andere fühlen sich geschätzt und respektiert, wenn man das Smartphone wegpackt.

Leute vertrauten mir mehr

Studien zeigen, dass Leute, die ihr Telefon vor anderen benutzen, weniger vertrauenswürdig und weniger mitfühlend erscheinen.

Zusätzlich ist es schon schädlich für unsere Beziehungen, wenn wir unser Handy nur im Blickfeld haben — egal ob wir es benutzen oder nicht.

Nach Angaben der Forscher, die die Studie durchgeführt haben, „dienen Mobiltelefone möglicherweise als Erinnerung, dass es ein größeres Netzwerk gibt, mit welchem wir uns verbinden könnten“, was dazu führt, dass „unsere Beziehungsqualität sinkt und wir uns weniger nah sind.“

Fazit: Das Smartphone wegzupacken hilft, unsere Beziehungen zu vertiefen.

Seit ich diese Vorteile entdeckt habe, versuche ich dem gutem Beispiel meines Kollegens dauerhaft zu folgen. Ich werde nicht lügen, es ist eine echte Herausforderung!

Aber diese Strategien machen es ein wenig leichter:

*Ich schalte mein Telefon aus, wenn ich weiß, dass ich mich gleich mit anderen Leuten treffen werde.

*Ich verstaue mein Handy in meinem Rucksack statt meiner Hosentasche, damit es schwerer ist, an es heranzukommen.

*Ich tue so, als würde ich ein Spiel spielen, bei dem ich Geld für jede handyfreie Unterhaltung bekomme.

*Ich erinnere mich regelmäßig an die langfristige Belohnung, bessere Beziehungen aufzubauen.

*Wenn ich weiß, dass jemand darauf wartet, von mir zu hören (oder umgekehrt), schreibe ich, so lange ich noch alleine bin, eine schnelle E-Mail, in welcher ich erkläre, wie lange ich nicht erreichbar sein werde. Wenn etwas wirklich  dringend ist, behalte ich mein Telefon in meiner Hosentasche und entschuldige mich, um kurz auf die Toilette zu gehen und dort mein Handy zu checken. Das ist zwar nicht gerade ideal, aber wenigstens sehen die Menschen, mit denen ich gerade zusammen bin, nicht, wie ich mein Smartphone benutze.

Gelegentlich verpasse ich eine wichtige E-Mail oder beantworte einen Anruf ein wenig spät. Jedoch ist noch nichts passiert, wodurch ich es bereut habe, nicht nach meinem Handy geschaut zu haben. Vielleicht bin ich digital etwas schwerer zu erreichen. Aber in der Realität? Da habt ihr meine komplette Aufmerksamkeit — und meine persönlichen und geschäftlichen Beziehungen waren noch nie besser.

Den Originalartikel gibt es auf The Muse. Copyright 2016.

Quelle (Text adaptiert): Businessinsider

Atmen als Kurzmeditation!

Viele meiner Klienten heben erstaunt die Augenbrauen an, wenn ich ihnen vorschlage zu meditieren. Einige haben Bedenken, ob sie das schaffen, andere stellen die Wirkung in Frage.

Wer jemals die entspannende und zentrierende Erfahrung einer Meditation gemacht hat, wird diese in der täglichen Routine nicht mehr missen wollen. Und ja: es ist Training!
Als kleiner Einstieg ist hier eine kurze Atemübung für dich – übrigens auch hilfreich, wenn du sowieso meditierst- um in kürzester Zeit den Resetknopf zu betätigen.

Denn bereits ein paar bewusste, tiefe Atemzüge reichen aus, um uns wieder zu erden und zu erfrischen. Besonders geholfen hat mir eine Übung, die ich aus einem der Bücher von Dr. Andrew Weil gelernt habe:

1 Setz Dich bequem hin und schließe Deine Augen.
2 Atme so tief und kräftig wie möglich durch die Nase ein … tief in Deinen Bauch. Atme anschließend alle Luft vollständig wieder durch den Mund aus.
3 Atme 10 Mal hintereinander so tief durch die Nase ein und durch den Mund aus. Beim 10. Atemzug gibt’s eine Änderung: atme tief ein, wieder in den Bauch, atme aus … aber stoppe das Ausatmen in der Mitte des Atemzugs, halte den Atem an, sodass noch die Hälfte der eingeatmeten Luft in Deinem Körper bleibt.
4 Halte die Luft solange an, wie es bequem für Dich ist … wenn Dein Körper weiter atmen will, lass ihn. Wenn Du die Übung richtig gemacht hast, wirst Du merken, dass Du etwa eine halbe Minute lang nicht weiteratmen brauchst, weil Dein Blut durch die tiefen Atemzüge zuvor mit so viel Sauerstoff versorgt ist.
5 Spüre Deinen Körper … wie fühlt er sich an, wie fühlst Du Dich?
6 Nach den 10 tiefen Atemzügen und nachdem Du die Luft angehalten hast und weiteratmest, atme noch drei mal ruhig und tief durch die Nase ein und durch die Nase aus (aber nicht so energisch wie bei den 10 tiefen Atemzügen zu Beginn). Konzentriere Dich dabei weiter auf Deinen Körper und Dein Gefühl.
7 Öffne Deine Augen.
Willkommen im Hier und Jetzt… entspannt und revitalisiert.

Ein kluger Mensch hat einmal gesagt: einmal bewusst einatmen und ausatmen ist bereits Meditation…
Gratulation: du hast soeben zehn Mal meditiert .

Arsch-engel!

Jeder hat sie… jeder kann sie nutzen! Denn wenn der A…. abfällt, bleibt nur noch der Engel übrig, dessen Aufgabe es war, uns beim Wachsen zu helfen.

Oft sind es die uns besonders nahe stehenden Menschen, die unsere Knöpfe drücken und uns aus unserer Mitte bringen.
Der Sohn, der nicht lernt und lieber Computerspiele spielt. Die Tochter, deren Zimmer wie das eines Messies aussieht, während sie stundenlang an ihrem Handy herumdattelt, um Snapchat und Instagram zu füttern.
Der Partner, der nur seinen Job und seine Karriere im Kopf hat und während des gemeinsamen Abendessens mit seiner Frau die Mails checkt.
Die Frau, die ständig am Partner herumnörgelt, weil er nicht so ist wie sie ihn haben möchte.

Unser Alltag ist voll von solchen Menschen wie dem Vater oder der Schwiegermutter, die sich in unser Leben einmischen, die Kollegin, die es immer schafft, dass andere die ganze Arbeit machen, der Freund, auf den man sich trotz zugesagter Hilfe nicht verlassen kann, weil er kurzfristig etwas anderes vorhat.
Du weißt, wen ich in deinem Leben meine?

Auch wenn es uns nicht gefällt. Diese Menschen sind für uns sehr wichtig. Robert Betz hat für sie den Namen „Arsch-Engel“ geschaffen. Ein etwas befremdlicher Begriff: vor allem für Menschen, denen Achtsamkeit und Respekt voreinander wichtig ist.
Und doch eine geniale Wortschöpfung! Denn er ist auf seine Art heil- und lehrsam. Er holt uns in dem Gefühl ab, das wir zuerst verspüren.
Der Verstand und vor allem unser Ego betitelt solch einen Menschen, der uns verletzt, enttäuscht, betrügt oder belügt, gern als „Arsch“, „Idiot“, „Blödmann“ oder mit anderen Titeln aus der untersten Schublade unserer guten Erziehung.

In Wahrheit jedoch – so behauptet Robert Betz– sind diese Mitmenschen Engel auf unserem Weg. Sie wollen uns helfen, die Wahrheit über uns herauszufinden und zu innerem Frieden, Ausgeglichenheit, Freude und Gesundheit zu gelangen. Ja, sie sind in Wahrheit die größten Helfer auf unserem spirituellen Weg.
Und zwar sobald wir den Engel dahinter erkennen, der uns nur auf Eines aufmerksam macht: dass es du selbst bist, um den es gerade geht.

Wenn du genau reflektierst, wirst du folgende Gefühle finden: Groll, Ärger, Wut, Hass, Ohnmacht, Kleinheit/Minderwertigkeit, Schuldgefühle oder ein schlechtes Gewissen, Neid oder Eifersucht.

Ganz gleich, was ein Mensch tut, egal wie verletzend, enttäuschend oder sonst etwas sein Verhalten uns gegenüber ist, er löst in uns immer nur ein Gefühl aus, das bereits vorher in uns war. Unser Verstand glaubt, der andere sei der Verursacher des Gefühls, in Wahrheit jedoch holt der ‚Knopfdrücker’ ein Gefühl in uns hoch, das zu uns selbst gehört. Er erinnert uns quasi daran, dass da etwas in uns ist, mit dem wir noch nicht in Frieden sind. Zeit also, etwas zu verändern… zu wachsen und dich weiterzuentwickeln.

Wer ist es in deinem Leben? Danke, dass es ihn gibt! Denn er gibt dir heute die Chance dein Gefühl in dir zu verändern und auszusteigen aus dem Kreislauf von Verletzung und Ohnmacht. Hoch mit dir … auf die nächste Stufe!

Quelle: Robert Betz „Arschengel“

Sackgasse …?

Steckst du gerade mitten in deinem Thema fest und es scheint, nicht weiter zu gehen?
Ist es als ob dich einer deiner Wege in eine Sackgasse geführt hat?

Vielleicht hilft dir dieses Bild, darüber nachzudenken, dass es von der Natur aus gesehen keine Sackgassen gibt.

Die Natur sucht sich immer einen Weg: Sackgassen existieren nur in unseren eigenen Köpfen! Und wie die Natur auf diesem Bild können wir solche Blockaden, selbstlimitierende Glaubenssätze, vermeintliche Hinweisschilder in unserem Leben ganz einfach selbst eliminieren.

Was wäre, wenn es möglich wäre? Wie würdest du dich dann fühlen? Was wären deine ersten Schritte? Wer kann dich dabei begleiten und unterstützen?

Dieses wunderbare Schild beziehungsweise Sinnbild steht am Starnberger See … der Weg, der dahinter als kleiner Trampelpfad weitergeht führt direkt ans Ufer an den See… an einen der schönsten Plätze am See, die ich kenne.

Irgendjemand hat sich nicht von diesem Schild aufhalten lassen und ist weiter gegangen und wurde reich belohnt.

Wo stecken deine inneren Sackgassen? Bist du bereit weiter zu gehen oder bleibst du stehen und starrst auf das … dein Schild?
Es ist immer eines: deine eigene Entscheidung.

SomaticExperiencing zusätzlich zu wingwave

– Next level…
Meine Ausbildung in SE hat begonnen. Phänomenal was möglich ist: mit viel Achtsamkeit und über den Körper!

Somatic Experiencing ist für mich der „missing link“ zu wingwave (dem Lösen von Ängsten und Blockaden). Viele Klienten zeigen deutliche körperliche Reaktionen während sie über ihr Thema reden.
Mit SE ist eine noch achtsamere Aktivierung der unterstützenden, eigenen Ressourcen möglich.

Was ist Somatic Experiencing?
Die Verarbeitung von überwältigenden Erlebnissen wie Verkehrsunfälle, Leistungstiefs, Veränderungen, Krankheiten, Verlust eines nahen Menschen, Ängste…
Somatic Experiencing bietet die Möglichkeit, mit solchen Erfahrungen besonders behutsam, dennoch in der Tiefe erfolgreich zu arbeiten.

Worum geht es bei Somatic Experiencing?

Ein Trauma entsteht, wenn bei einer Überreizung des Nervensystems der ursprünglich natürliche Zyklus von Orientierung, Flucht, Kampf und Immobilitäts-Reaktion nicht vollständig durchlaufen werden kann oder gar nicht erst zustande kommt.
Bei der Aufarbeitung der Folgen von Schock und Trauma muss deshalb die körperliche Reaktion auf das verursachende Ereignis als eigenes Phänomen verstanden und berücksichtigt werden.
Gelingt es dem Menschen, die biologischen Prozesse schrittweise und langsam zu vervollständigen, so kann die Person wieder Zugang finden zu ihren angeborenen, lebenswichtigen Reaktionsmöglichkeiten wie Orientierung, Flucht, Kampf, Verteidigung, und so ihre volle Lebensenergie zurückgewinnen, die zum Zeitpunkt der Überwältigung nicht zur Verfügung stand, bzw. eingefroren ist.

„Ein Trauma ist im Nervensystem gebunden. Es ist somit eine biologisch unvollständige Antwort des Körpers auf eine als lebensbedrohlich erfahrene Situation. Das Nervensystem hat dadurch seine volle Flexibilität verloren. Wir müssen ihm deshalb helfen, wieder zu seiner ganzen Spannbreite und Kraft zurückzufinden“.

( Peter Levine )

Mit SE wird das traumatische Ereignis körperlich und geistig „neuverhandelt“. Dabei ist nicht das Ereignis selbst entscheidend, sondern die Reaktionsweise des Nervensystems, d.h. wie die physiologischen Regulationskräfte des Nervensystems mit der Bedrohung fertig geworden sind. Mit SE ist es möglich, ohne Inhalt oder Erinnerung zu arbeiten, wenn das Ereignis emotional zu belastend erscheint. Eine mögliche Re-Traumatisierung bei der Aufarbeitung wird vermieden, indem die „eingefrorene“ Energie in kleinen Dosen „aufgetaut“ wird und schrittweise zur Entladung kommt. Durch das Aufspüren und Wiederbeleben dieser biologischen, körperlichen Abwehrkräfte, entsteht aus dem traumabedingten Gefühl von Lähmung und Erstarrung ein Gefühl von Lebendigkeit und eine Eröffnung von neuen Möglichkeiten und Lebensfreude. Die tief verankerten Nachwirkungen von Trauma können sich schonend auflösen. (Quelle: Somatic Experiencing Deutschland)

Wingwave-Coaching –
Ängste und Blockaden einfach wegwinken?

Stell Dir vor, direkt vor Deinem Gesicht winkt jemand.
Die Person bewegt ihre Hand schnell von einer Seite zur anderen.
Du folgst diesen Bewegungen mit deinen Augen – und löst dich auf diese Weise von hartnäckigen Problemen, die Du schon seit Jahren mit dir herumschleppst.
Stell dir vor, hilft dir dabei, Ängste loszulassen, wieder Leistung bringen zu können und Deine Lebensqualität zu verbessern?

Das klingt viel zu schön, um wahr zu sein? Auf genau dieser Technik basiert allerdings die Coaching-Methode „wingwave“.

Manche Klienten sind erst ein bisschen zurückhaltend, wenn sie von der Methode hören. Stress und Blockaden im eigenen Leben einfach wegwinken? Das klingt ziemlich schräg. Und das soll klappen?
Auch wenn sich diese Wink-Technik ziemlich seltsam anhört: Dahinter steckt ein wissenschaftlicher Hintergrund.
Die Wink-Bewegung wird von Wingwave-Coaches als wache REM-Phase bezeichnet. Die REM-Phasen (Abkürzung für rapid eye movements) kommen während unseres Schlafs vor.
Dabei bewegen sich die Augen sehr schnell; so verarbeitet das Gehirn die Erlebnisse des Tages.
Genau das ahmt die Wink-Technik nach: indem ein Wingwave-Coach die Hand sehr schnell von links nach rechts bewegt, werden beiden Gehirnhälften aktiviert und somit eine Entstressung eingeleitet und Erlebnisse im wachen Zustand im Gehirn verarbeitet. Das können Ängste, Blockaden sein oder belastende Situationen sein. Diese Technik wird seit Jahrzehnten erfolgreich in der Psychotherapie zur Traumabewältigung unter der Bezeichnung EMDR angewandt.

Um die Wingwave “Wink-Technik” erfolgreich anwenden zu können, muss der Wingwave-Coach jedoch zuvor wissen, was genau seinen Klienten stresst.
Das findet er mit dem sogenannten Myostatik-Test heraus: ein kinesiologischer Muskeltest.
Dabei werden Daumen und Zeigefinger in einer O-Form aneinander gedrückt.
Der Wingwave-Coach versucht dann, die Finger auseinander zu ziehen.
Ist der Klient ruhig und gelassen, gelingt das nicht.
Anders sieht es aus, wenn der Coach Aussagen zu möglichen Stress-Auslösern macht, wie etwa zu das Verhältnis zu bestimmten Menschen, Versagensängste oder speziellen Situationen wie Vorträge halten, der Zahnarztbesuch oder eine Flugreise. Löst diese Vorstellung beim Klienten Stress aus, lässt der Druck zwischen den Fingern nach. Der Wingwave-Coach kann dann Daumen und Zeigefinger mühelos voneinander trennen.

Auf diese Weise findet der Coach heraus, was genau den Klienten blockiert. Mit Hilfe der Wink-Technik werden diese Stress-Auslöser zuerst verarbeitet und danach mit neuen, positiven Gefühlen aufgeladen. Hat der Klient beispielsweise Angst vor Prüfungen, denkt er während des abschließenden Winkens daran, wie er eine Prüfung leicht und problemlos bewältigt. Das positive Bild kann dann künftig das negative Bild überlagern.
Die eigenen Ressourcen werden aktiviert.

Wenn du Fragen zu wingwave hast, schreibe mir einfach eine PN hier .
Ich freue mich auf dich!

I have a dream…
Wenn wir Glück haben, verstehen wir irgendwann im Leben, dass es nicht darumgeht, diesen Traum zu erleben oder jenen… es geht darum, überhaupt zu träumen.

Wer nicht mehr den Mut hat zu träumen, ist kein Visionär mehr sondern nur noch Realist.

Natürlich kommen uns oft in unseren Träumen sofort der Kritiker und der Realist in die Quere, die unsere Träume sabotieren … und uns manchmal auch davor bewahren zu ungestüm voran zu preschen. Auch diese beiden Elemente haben ihre Funktionen.
Im Coaching nennt man diese Vorgehensweise die „Disney-Strategie“.

Walt Disney wollte in einen Sumpfgebiet Floridas einen Themenpark eröffnen und braucht aufgrund fehlenden Eigenkapitals dafür einen hohen Kredit. Völliger Humbug oder ein Erfolgsmodell? Die Geschichte gibt die Antwort darauf.
Zuerst war da ein Traum.

Es geht nicht nur darum, ob sich der Traum erfüllen lässt. Die Möglichkeiten zur Verwirklichung liegen sowieso allzu oft außerhalb unserer Vorstellungskraft und meist auch nicht einmal in unserem eigenen Erschaffensspielraum. Und doch…

… zuerst ist da ein Traum.

Wovon träumst du heute?

Automatismen… 

jeder von uns hat Automatismen, die unser Leben enorm erleichtern.

Autofahren gehört dazu. Und Zähneputzen. Der Befehl geht an unser Gehirn: einmal Zähneputzen… alles andere läuft ohne große Denkaktivität ab! Wir können nebenher beim Zähneputzen darüber nachdenken, was wir heute Nacht geträumt haben oder was heute auf dem Plan steht. Automatismen entlasten unser Gehirn und somit sind sie energiesparend. Da unser Gehirn enorm viel Energie verbraucht, sind diese Automatismen wichtig. Egoistisch wacht also unser Gehirn darüber, dass immer genügend Energie für die Denkprozesse bereitstehen. Obwohl die Masse des Gehirns nur etwa 2 Prozent des Körpergewichts ausmacht, beansprucht es gut die Hälfte der täglich mit der Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate, wobei es unter Normalbedingungen bis zu zwei Drittel der Blutglucosemenge aufnimmt. Kommt noch eine Stressbelastung hinzu, entzieht das Gehirn dem Blut sogar fast 90 Prozent dieses Energieträgers.

Deshalb ist es auch unter Stress so logisch, dass unser Gehirn versucht, durch einen Automatismus zu reagieren: der Versuch, Energie einzusparen…

Du kennst das? Jemand bringt dich schon wieder mit diesem Hinweis, dass du etwas vergessen hast auf die Palme? Es macht dich wütend und du reagierst wie automatisch: wirst laut, schmeißt die Tür zu und tobst innerlich draußen noch lange weiter.

Es scheint in diesem Augenblick schier unmöglich, in so einem Automatismus-Verhalten anders zu reagieren. Ruhigbleiben zum Beispiel, dem anderen zuhören und darauf achten, ob er nicht auch vielleicht Recht hat und du etwas verändern kannst: an deiner Vergesslichkeit ….oder (noch viel besser) an deinem Verhalten.

Es scheint unmöglich? Nein, ist es nicht!

Es ist nämlich nicht so, dass dieser Automatismus plötzlich über dich hereinbricht. Da gibt es vorher Anzeichen: deutliche Hinweise darauf, dass bald ein Automatismus greift.

Ich nenne das im Coaching immer die Tunnel-Metapher.

Bevor du in den Tunnel des Automatismus einfährst, gibt es nämlich Hinweisschilder: „Vorsicht, Tunnel in 200 m!“ Das können Faktoren sein wie Müdigkeit, Stress, Hunger, Anspannung… Jetzt hättest du noch die Möglichkeit, dass du dir dieser Faktoren bewusst wirst und eine andere Weiche oder Abzweigung vom Wuttunnel nimmst oder einfach auch anhältst. Wenn du diese Anzeichen nicht wahrnimmst, sondern weiterfährst, kommt ein weiteres, größeres Hinweisschild: „Vorsicht, Tunnel in 100 m!“ Wenn du wach für dein eigenes Verhalten bist und deinen Körper, dann wirst du jetzt wahrnehmen, dass sich deine Atmung beschleunigt hat, dass dein Blutdruck, deine Anspannung und auch deine Denktätigkeit ansteigen. Immer noch hast du die Möglichkeit, jetzt anzuhalten oder ein Ausweich-Verhalten zu wählen. Wenn du allerdings auch hier nicht bremst und weiter machst beziehungsweise weiterfährst, fährst du in den Tunnel ein. Jetzt greift der Automatismus: du hast keine Möglichkeit mehr abzubiegen und auch Anhalten im Tunnel selbst ist beinahe unmöglich.

Im Coaching arbeite ich mit meinen Klienten daran, die Anzeichen für einen möglichen Tunnel wahrzunehmen. Dann finden wir, dass dir und auf der Struktur des Klienten stop Mechanismen, die den Klienten helfen bei den ersten Warnschildern zu reagieren.

Wir stellen Weichen, neue Verhaltensmöglichkeiten, die anstatt Weiterfahren auf dem Hauptgleis zur Verfügung stehen.

Was steckt also dahinter, dass du in machen Situationen das Gefühl hast, immer gleich zu reagieren?

Einfach nur ein Automatismus.

Es ist deine Entscheidung, welche Automatismen in deinem Leben sinnvoll sind, weil sie dich ent-lasten und welche dich und dein Leben be-lasten. Welche willst du behalten und welche verändern?

Mut …

Manchmal ist es einfach eine Entscheidung, die du triffst.
Dein Leben so zu leben, wie du es für richtig hältst – egal ob es der gesellschaftlichen Norm entspricht, den Werten der Anderen oder den Erwartungen deiner Familie und Freunde.
Im Einklang mit sich selbst sein: deinen Werten, deinen Zielen – unbezahlbar!!!

Vertrauen …

Kennst du den DREIER?
Kurz vor dem Ferien haben drei Bücher den Weg zu mir gefunden. Eines hat mir eine Freundin geschenkt … einfach so. Eines hat mir ein Kollege empfohlen … weil er es klasse findet. Und eines hat mir meine Freundin gegeben … weil wir es uns beide kaufen wollten und sie schneller war.
Lustig ist, dass alle drei das gleiche Thema hatten. Hat vielleicht etwas mit mir zu tun??? Bestimmt nicht !!! Oder doch?

Ich liebe es ja, wenn ich auf etwas aufmerksam werde und dieses Etwas dann innerhalb kürzester Zeit erneut in mein Leben tritt. Dann bin ich schon mal wach. Und wenn es dann zum dritten Mal auftaucht, weiß ich, dass es etwas ist, worauf ich genauer schauen darf. Mein sogenannter DREIER!

Die drei Bücher waren also definitiv für mich bestimmt. Es ging ums Planen… für mich “easy piece of cake”. Doch was ist mit dem Gedanken, dass alles einfach auch von selbst kommen darf?
Ich hatte eine lange Diskussion mit einem Freund darüber. Müssen alle Ziele geplant und dann fokussiert erreicht, ja schon fast erkämpft werden. Oder darf es auch leicht gehen?

Das Bild, das in allen drei Büchern die Metapher für dieses Leichtgehen war, ist das Boot, das mit der Strömung schwimmt und seinen Insassen leicht ans Ziel bringt… nur muss derjenige die Paddel dazu ins Boot ziehen und vertrauen …

Bisher konnte ich die mir gesteckten Ziele erreichen, indem ich sie anvisiert habe und dann einfach dorthin gepaddelt bin. Einfach? Nun, einige lagen definitiv “gegen den Strom”. Das führte dazu, dass das Erreichen des Ziels ziemlich viel Kraft gekostet hat. Zum Teil zu viel Kraft im Vergleich zu dem guten Gefühl, dieses Ziel erreicht zu haben.

Mein Plan ist es also, immer öfter meine Paddel einzuziehen. Mir wurde nämlich bewusst, dass sich die größten Ziele (solche, die viel besser waren als ich es hätte planen können) ganz ohne meine Anstrengung eingestellt haben!
Der Gedanke ist, das Ziel einzuloggen und dann wach sein für intuitives Handeln, wenn sich etwas Zielführendes zeigt.

Welchen Glaubenssatz hast du in dir?Zählt ein Erfolg erst dann, wenn er hart erkämpft war? Against all odds?
Oder darf es leicht gehen? Besser als es möglich wäre zu planen, weil dasErgebnis unseren Planungshorizont überschreitet

Dein Ziel – Dein Weg !

Ich habe gerade einen wunderbarenSpruch eines sehr geschätzten Kollegen gelesen

“Die drei Stufen zum Erfolg”.

1. Entscheide was du wirklich willst

2. Akzeptiere den Preis, den du dafür zahlen musst

3. Bezahle den Preis

Das ist eine geniale Kurzzusammenfassung darüber, wie fokussiertes, auf Erfolg ausgerichtetes Handeln geht. Genau so erreichst du dein Ziel, das für dich wie der Gipfel eines Berges sein darf. Du siehst es klar vor dir und eventuelle Hindernisse, die sich dir in den Weg stellen, verstellen dir vielleicht den Blick auf den direkten, nächsten Schritt – aber niemals auf dein Ziel.

Werde dir jedoch wirklich über den Preis bewusst, den dein Ziel einfordert. Manchmal ist dieser sehr hoch – manchmal wird er während des Weges durch Umwege noch etwas höher. Bist du bereit dafür, diesen zu zahlen?

Ich habe ein privates Fünf-Jahres-Ziel verfolgt und dieses erreicht. Jetzt sitze ich glücklich am Gipfel und trage mich ins Gipfelbuch ein … und während ich mich eintrage, stelle ich fest, dass ich für dieses Ziel wirklich einen hohen Preis zahlen musste – höher als ich noch einmal bereit wäre zu zahlen. Eine Erkenntnis und Lehrstunde des Lebens für mich. Das nehme ich mit für meinen weiteren Weg. Manche Erfahrungen sind unbezahlbar …

Dennoch füge ich aus diesem Grund dem oben genannten “Weg zum Erfolg in drei Stufen” eine vierte Stufe hinzu:

4. Lege regelmäßig Stationen zur Pause ein: entscheide dann, ob du weitergehst oder eine Zielkorrektur vornimmst.

Vielleicht hätten das die Verantwortlichen des neuen Berliner Flughafens auch machen sollen – und die tragen sich noch nicht mal ins Gipfelbuch ein…

She-Wolf …

Ich entschuldige mich nicht mehr dafür, dass ich bin wie ich bin.
Ich rechtfertige mich auch nicht mehr dafür, dass ich glücklich bin.
Auch wenn mir meine Umwelt immer wieder deutlich machen möchte, was in meinem Leben noch so ist, dass ich ja noch gar nicht ganz glücklich sein kann.
Das ist nämlich das Leben der anderen und deren Bewertungssystem – nicht meines.

Interessant ist, dass es anscheinend eine Höchstgrenze für erlaubtes “Glücklichsein” zu geben scheint. Kaum ist jemand glücklich, OBWOHL doch ganz offensichtlich noch etwas in dessen Leben noch nicht da ist (Partner, finanzielle Fülle, Erfolg), wollen viele Menschen wissen, ob sich denn dieses fehlende Detail etwa schon angekündigt hat? Wie sonst wäre es zu erklären, dass der andere jetzt schon glücklich ist? Also schnell mal nachfragen, den Finger in die vermeintliche Wunde gelegt: damit der “Glückspilz” nicht gleich abhebt …
“Hast du etwa jemanden kennengelernt?”

Ich habe mir angewöhnt, auf solche Fragen mit Gegenfragen zu antworten: “Ich frage mich, was das Positive hinter deiner Frage ist?”
“Geht glücklich sein nur dann, wenn alles “da” ist?”
Und auch dann bitte nicht zu viel Glück: da gibt es doch bestimmt einen Haken?

Ich habe mir am Wochenende “Die Hütte” im Kino angesehen. Schwerer Stoff … und doch viele tolle Gedankenansätze. Wie oft spielen wir uns selbst als Richter auf über gut und böse, richtig oder falsch … nehmen unsere Meinung als die alleinig Gültige bei der Einschätzung von Menschen und Situationen.

Ist das unsere Aufgabe? Oder ist es eher unsere Aufgabe, unserem eigenen Leben Sinn zu geben … nicht den Sinn den andere geben würden oder den, um es anderen Recht zu machen.
Den Sinn, den DU DEINEM Leben geben willst.

Mein Sinn ist es, das Leben wertschätzend zu leben: humorvoll, frei, gelassen, glücklich, liebevoll, unterstützend, loyal, dankbar, achtsam …. und eben manchmal etwas wild.
Wie ist das mit deinem Leben und welchen Sinn gibst du ihm?

Auszeit

Manchmal sind wir so mit dem hektischen Alltag beschäftigt, dass wir unser Ziel aus den Augen verlieren. Wir erledigen unsere Pflichten, jagen von Termin zu Termin und sind dann noch stolz, wenn wir an so einem Tag noch etwas geschafft haben, das den nächsten Tag etwas entlasten soll… nur um am darauffolgenden Tag festzustellen, dass dieser Tag genauso stressig war wie der zuvor.

Und? Ist dir noch klar, was dein eigentliches Ziel ist?
Bestimmt nicht, jeden Tag zu “schaffen”, oder?

Setze eine Zäsur, nimm dir einen oder mehrere Tage frei und werde dir klar darüber, wo du eigentlich hin willst, was du erreichen willst.

Am besten du steigst auf einen Berg, gehst durch einen Wald oder setzt dich an einen See.
Und dann fang an zu visualisieren, wie es sich anfühlt, wenn du dein Ziel erreicht hast. Programmiere dein inneres Navi ein. Sonst fährst du jeden Tag riesige Distanzen ohne je anzukommen, weil dein Zielort nicht deutlich fixiert war.

Du hast jetzt gerade keine Zeit? Zu viel zu tun, wichtige Termine, …
Somit freuen sich andere, dass du ihnen hilfst, IHRE Ziele zu verwirklichen. Das ist immer Deine eigene Entscheidung.
“Kann nicht” heißt “es ist mir nicht wichtig genug”!
Ich bin dann mal zurück… geil war’s!

Wie gut willst du sein?

An jedem Tag hast du es selbst in der Hand zu entscheiden, ob es ein guter oder ein harter Tag werden soll. Oft kommt dann die Entgegnung: “Die äußeren Umstände sind gerade so schwierig!” Damit gibst du Verantwortung nach außen ab, machst dich selbst zum Opfer.

Du selbst entscheidest, ob du die Herausforderungen des Lebens als “schwierig”, “unfair” oder “nicht zu bewältigen” einstufst und die Hände resigniert in den Schoß legst. Oder ob du die Ärmel zurückkrempelst und dich daran machst, besser zu werden, zu wachsen und dein Leben selbst zu gestalten statt es geschehen zu lassen.

Es ist schon gut so wie es ist? Dann genieß den Augenblick und den “Ausblick” auf deinen Erfolg, deine innere Zufriedenheit und das “Hier und Jetzt”. Und irgendwann … kommt dann die Frage: “Wo ist der nächste Hügel, auf den ich klettern will?”

Weil es in der Natur des Menschen liegt, dass wir wachsen und uns weiterentwickeln wollen. Die einzigen Erfolgsverhinderer für dieses Prinzip sind Faulheit, Feigheit und Eitelkeit. Welches hindert dich am ehesten davor, dass du besser werden möchtest? Die Angst vor dem Scheitern oder die eigene Bequemlichkeit? Kenne deine inneren Muster, damit du weißt, wie DU es machst, dass du nicht weiter kommst. Dann kannst du Strategien entwickeln, um diese alten Muster aufzulösen und neue, erfolgsbringende Muster zu entwickeln. Deine ganz individuellen Erfolgsbooster.

Du willst es auf die harte Tour…?

Coaching hat sehr viel mit Struktur zu tun: deiner Struktur. Du hast ein bestimmtes Muster und wunderst dich, warum dir immer wieder die gleichen Sachen passieren. Du willst etwas daran ändern? Dann ändere deine Struktur! Woran würdest du denn erkennen, dass du alles auf die harte Tour willst … und dass sich dein Leben genau danach anfühlt?
Wenn du gewohnt bist, um das Erreichen deiner Ziele zu eisern kämpfen …
Wenn sich ein Sieg erst dann gut anfühlt, wenn der Weg dorthin steinig und schwer war…
 Wenn sich Sport nur nach Sport anfühlt, wenn du alles gegeben hast, danach völlig durchgeschwitzt und fertig bist …
Wenn du weißt, dass du nur hart arbeiten musst und durchhalten musst um endlich den Job, das Projekt oder die Gehaltserhöhung zu bekommen…
Alles im Griff, unter Kontrolle … alles geben!!!
Das Leben ist ein riesiger Kopierer und du bekommst immer genau das, was du zum Vervielfältigen als Vorlage darauf legst.
Du willst es also auch weiterhin auf die harte Tour: mach einfach weiter damit. Das Leben macht dir das große Geschenk und gibt dir mehr davon.
Oder du gehst in die Entspannung, … entscheidest dich für diese Variante: dann kannst du Ziele plötzlich in Ruhe und Ausgeglichenheit erreichen – ohne den völligen Burnout bewusst zu provozieren.
Zuckerbrot ODER Peitsche?? Es ist immer nur eines: DEINE ENTSCHEIDUNG…

Was ist dein erster Gedanke

…. zum Beispiel, wenn dein Flug storniert wird? Meiner war: “Mal sehen, wozu das jetzt wieder gut ist!”. Das ist mein Lieblingsgedanke, wenn etwas ganz anders läuft, als ich das geplant habe.

Und das Interessante ist: ich finde immer einen tollen Grund, wozu DAS gut war.

In diesem Fall musste ich nicht lange suchen. Ja, wir mussten 3 Stunden am Flughafen warten. Dafür flogen wir statt zweiter Klasse Eurowings mit erster Klasse Swissair mit einem einzigartigen Nachtanflug nach London.
Die späte Ankunft in London ersparte mir einen Riesenumweg in der City, den ich bestimmt gemacht hätte, wenn ich wie geplant drei Stunden früher angekommen wäre. So haben wir einfach ein Taxi genommen und damit die U-Bahn Sperrung umgangen.
Und jetzt bekomme ich ein Schreiben von Eurowings, dass ich 750 € erstattet bekomme… Das IST gut!!!

Oder: mir fährt jemand auf mein Auto auf und ich bekomme ein Traumauto als Leihwagen… Und bei der Reparatur wird festgestellt, dass am Kofferraum etwas Rost ist… Darf so nicht sein, sagt Audi, und lackiert mir auf Kulanz das ganze Auto neu … Das hätte ich nie gesehen ohne den Unfall – geschweige denn reklamiert.

Alles hat nur etwas damit zu tun, wonach du in deinem Leben, bei einer Situation oder bei Menschen, die dich umgeben, suchst. Du wirst es auf jeden Fall finden …

Wie leicht fällt dir jetzt beim nächsten vermeintlichen Malheur die Frage, was das nun wohl Gutes zu bedeuten hat. Und: findest du es auch?

Siehst du was ich sehe?

Nein, jeder sieht die Welt nicht so wie sie ist, sondern so, wie wir selbst sind. Ich liebe zum Beispiel alles Schöne und Ästhetische. Klar: ich bin vom Typ her visuell-ästhetisch. Ich nehme Sachen schneller wahr und lerne bzw begreife schneller, wenn ich etwas vor mir wirklich sehe oder mich emotional ergriffen fühle.

Bei anderen Menschen sind die Sinnesreize, die über das Gehör wahrgenommen werden besonders präsent. Diese Menschen sind dann auditiv veranlagt.

Doch ganz egal, ob du die Welt kinästhetisch, auditiv, visuell, olfaktorisch oder gustatorisch erfährst. Bist du dir bewusst, wie unglaublich schön die Morgen- und Abendstimmungen im Herbst sind? Bist du auf der Fahrt in die Arbeit schon einmal einfach ausgestiegen, um zu genießen?

Oder hast du schon einmal auf dem Rückweg einen anderen Weg genommen, der es dir ermöglicht, einfach einmal wieder bewusst diese Zeit wahrzunehmen, zu spüren, zu inhalieren, zu riechen, zu lauschen und zu schmecken. Was hindert dich daran, es heute auszuprobieren. Alle Sinne an für Leben. Routine stumpft ab, lässt die Sinne abflachen … Ich wünsche dir einen bewussten Start in den Tag, an dem du dich wieder einmal neu zwischen Routine oder einem Fest für die Sinne entscheiden kannst!

Selbstliebe

Wenn du gelernt hast (ja, du hastrichtig gelesen: gelernt!) dich selbst zu wertschätzen und zu lieben, dann undwirklich erst dann bist du bereit, eine Beziehung einzugehen.

Denn wenn du den anderen brauchst, um dich komplett zu fühlen, dann ist es so, als ob sich zwei Menschen umarmen und sich dabei brauchen, um nicht umzufallen. Jeder stützt sich ein bisschen auf den anderen in der Hoffnung, dass der andere derjenige ist, der Halt gibt.

Nur: wenn einer in dieser Beziehung einmal einen Schritt zurück macht oder ein bisschen in die Knie geht, dann kippt der andere einfach um.

Wenn du ganz bei dir bist, in deine Mitte ruhst, dich selbst wertschätzen und lieben kannst, dann bist du eine Bereicherung für dich selbst und für jemand anderen.

Wenn sich zwei solche Menschen finden und umarmen, dann ist es eine Beziehung, die dem anderen wie auch sich selbst Kraft und Halt geben kann.

Und wenn einer der beiden wirklich mal etwas zurücktritt oder in die Knie geht, dann bleibt der andere stabil… kann Freiraum gewähren oder den anderen unterstützen.

Was ist mit dir? Wie gut hast du gelernt, dich selbst so wie du bist zu lieben…. ohne “aber” oder “wenn das erst noch passt, dann…!”

Wer einmal das tiefe Glück erlebt hat, das Menschen fühlen, wenn sie sich selbst genug sind… mehr noch: die beste Ausgabe von sich selbst … derjenige hat eine Ahnung davon wie erfüllend Selbstliebe ist.

Hierzu passen immer wieder wunderbar die Gedanken von Charlie Chaplin anlässlich seines 70-sten Geburtstags:

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,

zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein.

Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,

konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid

nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.

Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen,

dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.

Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“.

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,

und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.

Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,

auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.

Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,

von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen

und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.

Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“, aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt.

Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben

und mich um meine Zukunft zu sorgen.

Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,

so lebe ich heute jeden Tag und nenne es „BEWUSSTHEIT“.

Als ich mich zu lieben begann,

da erkannte ich, dass mich mein Denken

armselig und krank machen kann.

Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,

bekam der Verstand einen wichtigen Partner.

Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,

Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,

denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.

Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !

(Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959)

Sprich achtsam: Wie Deine Worte nachhaltig Dein Gehirn verändern!
Die Worte, die Du benutzt, verändern Dein Gehirn – wortwörtlich.
Der Neurowissenschaftler Dr. Andrew Newberg und der Kommunikationsexperte Robert Waldman schreiben in ihrem Buch Words Can Change Your Brain:
„Ein einziges Wort hat die Macht, die Auswirkung jener Gene zu beeinflussen (Genexpression), die körperlichen und emotionalen Stress regulieren.“

Positive Wörter stärken Motivation, Denkleistung und Mitgefühl.
Wenn wir positiv besetzte Wörter benutzen wie „Liebe“ und „Frieden“, können wir Einfluss darauf nehmen, wie unser Gehirn funktioniert, indem wir damit zum Beispiel Areale im Frontallappen stärken und so unser logisches Denken verbessern.
Das gilt sowohl für Worte, die wir zu uns selbst sagen als auch zu anderen Menschen.

Aber es geht noch weiter. Newberg und Waldman:
„Nutzen wir mehr positive Wörter als negative, aktivieren wir die Teile des Gehirns, die für die Motivation verantwortlich sind und sogar die für die motorischen Abläufe, also jene, die uns in Bewegung bringen, handeln lassen.
Unsere Forschung hat gezeigt: Je länger wir uns auf positive Wörter konzentrieren, umso mehr werden davon auch andere Hirnregionen beeinflusst.

Funktionen im Parietallappen beginnen sich zu verändern und damit, wie wir uns und andere Menschen wahrnehmen. Sehen wir uns selbst positiver, wird automatisch auch unser Blick auf die anderen freundlicher – während ein negatives Selbstbild uns andere kritisch sehen und an ihnen zweifeln lässt.

Über die Zeit verändert sich je nach den Wörtern, die wir überwiegend benutzen, auch die Struktur des Thalamus – und wir glauben, dass sich damit auch unser Wahrnehmen der Realität wandelt.“
Negative Wörter schränken das Denken ein
Negativ besetzte Wörter hingegen halten das Gehirn davon ab, bestimmte Botenstoffe zu produzieren, die für ein gutes Stressmanagement nötig sind. Die Aktivität im Angstzentrum, der Amygdala, nimmt außerdem zu, stresserzeugende Hormone werden durch unsere Blutbahnen gepumpt. Unser logisches Denken schränkt sich ein.

Das war in früheren Zeiten wichtig, als Sorgen und Anspannung für unser Überleben notwendig waren und wir schnell und ohne Nachdenken handeln mussten (plötzlich auftauchende Tiger, Dinosaurier, Monster). Unser Gehirn sollte nie eine Glücksmaschine sein, sondern uns am Leben halten. Bei Ärger geschieht ähnliches, wie Newberg und Waldman schreiben:
„Worte des Ärgers senden Alarmsignale durch das Hirn und lassen das kognitive Verständnis im Frontallappen herunterfahren.“

Es ist, wie der Dalai Lama sagte: In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz. Und dazu reichen eben schon einzelne Wörter.
Positivere Gedanken lassen sich trainieren
Zum Glück können wir das trainieren. Jeder von uns, auch die trübsinnigsten Miesepriems. Noch mal die Autoren:
„Durch intensives Wiederholen positiver Worte, positiver innerer Bilder und Gefühle können sogar jene, die genetisch eher zum Unglücklichsein neigen, ihr Gehirn neu strukturieren und eine optimistischere Einstellung zum Leben gewinnen.“

Eine Studie aus der Gebiet der Positiven Psychologie bekräftigt, wie wichtig es ist, uns mehr auf positive Worte zu konzentrieren, aber auch auf Erlebnisse. Eine Gruppe von Menschen sollte jeden Abend drei Dinge aufschreiben, die gut für sie liefen an diesem Tag, inklusive einer Erklärung, warum das so war. In den folgenden drei Monaten stieg ihr Glückslevel deutlich, depressive Gefühle schrumpften nach und nach – anders als bei der Kontrollgruppe, die über etwas Neutrales schrieb.
Klingt vielleicht komisch, ist aber so:
Verändere Deine Worte und Du veränderst Dein Leben.

Quelle: mymonk

Wie entspannt bist du in der Not?

Viele meiner Klienten kommen zu mir, um ein bestimmtes Thema in ihrem Leben zu lösen. Während des Coachings wird dann oft klar, woran es unter anderem hängt. Sie stecken in diesem Bereich ihres Lebens gerade fest, sind in einer Krise, gestresst, unentspannt und ganz schlichtweg … in Not.

Eine schöne Metapher zeigt, was dann der erste Schritt in dieser Situation ist, bevor Lösungswege gelaufen werden können: entspannen und loslassen.
Wenn du versuchst, einen Knoten zu lösen, dessen Schnüre gespannt sind, dann wird dir das nicht gelingen. Kaum hast du unter großer Anstrengung einen kleinen Teil des Knotens gelockert, so zieht er sich doch gleich wieder fest… Vergebene Mühe!
Es sei denn, du lockerst die Seile, die in den Knoten führen und die ihn so fest zusammengezurrt halten.

Es ist dein Knoten, dein Leben, deine Seile …
Fang an, endlich locker zu lassen: meditiere, geh Laufen oder Spazieren im Park, leg Ruhepausen ein … nimm einfach die (An-)Spannung raus. Dann erst kannst du den Knoten lockern und anschließend gezielt auflösen.

Glücklichsein kannst man entscheiden!

Wenn DAS endlich passiert, DANN bin ich richtig glücklich.
Wenn ich endlich den anderen Job hast, den neuen Partner, die tolle Wohnung, das Wunschgewicht….
Das sind doch alles Ziele im Außen! Worum geht’s denn eigentlich? Welches Ziel im INNEREN soll denn damit gematched werden?

Zwei grundlegende Fragen können dir deshalb helfen, da nicht gehetzt und getrieben deinem Glück hinterher zu laufen:
Was will ich eigentlich?
Was unterstützt mich dabei?

Die erste Frage lässt sich beim genaueren Betrachten vielleicht mit den Werten Sicherheit, Geborgenheit, Freiheit… beantworten.

Finde diesen Wert erst einmal in dir selbst. Denn sonst wird nie ein Ziel im außen deine inneren Werte befriedigen. Das Glück, über das tolle Auto, die neue Beziehung, den Lottogewinn währt dann nur kurz, wenn dein inneres Ziel weiterhin unbefriedigt bleibt.
Dann bist du nach einem halben Jahr wieder auf dem gleichen Stand des Glückniveaus wie vor dem “glücklichen Ereignis”, das du vorher als vermeintliches Ziel gesehen hast.

Finde das Glück in dir! Und danngehe deine Ziele im außen an. Fokussiere dich darauf, was du wirklich willst.Geh ins Vertrauen, dass du eserreichen kannst, dass es zu dir kommt. Und wenn es etwas gibt, das du tunkannst, um das Erreichen deines Zieles zu unterstützen, dann fang an!Lass das Jammern, dass es jetzt nochnicht da ist. Deine Energie verschwendest du dann auf den Mangel undUnzufriedenheit. Völlig bei sich sein im hier und jetzt, weil du deien innerenWert endlich erkannt hast. Dankbar dafür, weil es IST WIE ES IST.
Wenn du Frieden und Ruhe IN DIR selbst gefunden hast, kannst du die Energie,die jetzt frei ist auf dein Ziel verwenden.Was unterstützt mich dabei? (Oder“Wer”). Komm ins intuitive Handel, sobald du weißt, um was es wirklich geht. Duwillst deine Wunschfigur? Erschließe den Wert, der dahinter steht, komme in dirselbst an und bündele dann deine freie Energie um ins Tun zu kommen… GehLaufen, Schwimmen, ins Studio…. egal was! Aber mach!!!!!Hoffen, dass es von allein anderswird, … damit gibst du Verantwortung über dein Leben ab. Wenn du etwas ändernwillst, dann liegt es an dir selbst, etwas zu ändern. Und es wäre vonuneingeschränktem Vorteil, wenn du selbst dabei weißt, um was es wirklich geht !

Geht es dir auch so, dass du an manchen Tagen das Gefühl hast, es klappt nicht?

Du hast es immer noch nicht geschafft, den Job zu wechseln, eine Krankheit zu überwinden, ein Thema in der Freundschaft oder der Familie zu klären oder die Beziehung zu führen, die du dir immer gewünscht hast?

Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für dich.
Die schlechte zuerst: du stehst jetzt genau an diesem Punkt deines Lebens, weil du dich selbst dort hin gebracht hast. Alles, was du heute erlebst, hast du zuvor verursacht.
Nun die gute: du führst dieses Leben, weil du stark genug bist es zu führen!

Und wenn dich dein Leben von gestern dahin gebracht hat hast, wie du heute lebst, dann bringt dich dein Leben von heute dahin wie du morgen leben möchtest!

Wie wäre es, wenn du heute anfängst, dich auf das Leben hin auszurichten, das du leben möchtest?
Und wenn das nicht genügt, dann darfst du einmal nachprüfen, ob du in deinem Leben nicht ein paar “Verhinderer” hast, die gegen das erklärte Ziel sprechen…
Welche Vorteile bringt dir eine Krankheit? Zuspruch und Aufmerksamkeit der anderen? Warum lebst du noch nicht in einer Beziehung? Ist dir die Freiheit vielleicht wichtiger?

Prüfe doch da mal nach: und wenn du keinen Verhinderer in deinem Leben hast und das Ziel immer noch das vorher formulierte ist, dann los… ! Wie soll sich dein Leben heute schon anfühlen wenn du an dein Ziel denkst?

Respect yourself …

Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung. Dazu gehört es, dass neue Menschen in unser Leben kommen und manche wieder gehen. Manche gehen nur für eine bestimmte Zeit und schwingen dann wieder in dein Leben, weil ihr euch beide weiterentwickelt habt.
Doch wenn du merkst, dass dir eine Person permanent nicht gut tut … Dann lass los. Das betrifft nicht nur die Beziehung zu deinem Partner, sondern auch Freunde sowie Familie.
Achtsamkeit und Wertschätzung sind die Synonyme für „Beziehung“. Wer dich klein macht, dich nicht liebevoll behandelt oder im Stich lässt, hat dich nicht verdient.

Ich geben gerne jedem Mensch mehrere Chancen … vielleicht mehr als derjenige es verdient. Aber wenn ich mal genug habe, dann ist es wirklich genug.
Meine beinahe grenzenlose Loyalität gegenüber Menschen hört dann auf, wenn ich merke, dass deren Negativität, Narzissmus oder Egoismus meine Seele vergiften würde. Dann lasse ich los und diesen Menschen ziehen.

Doch woran erkenne ich solche Menschen?
Als ein amerikanischer Richter 1964 in einer Gerichtsverhandlung entscheiden musste, ob eine Liebesszene in einem Film pornografisch war oder nicht, fiel ihm auf, dass es nach objektiven Kriterien nicht zu entscheiden ist. Woher weiß man, ob es pornografisch ist? Der Richter kam zu folgendem Schluss: „Ich weiß, dass es Pornografie ist, wenn ich es sehe.“
Genau so ist es mit narzisstischen und egoistischen Menschen.

Es mag gar nicht so einfach sein, solche Menschen zu beschreiben. Aber du merkst es relativ schnell, wenn du mit einem zu tun hast: du hast nach der Begegnung, einem Gespräch oder einem schriftlichen Austausch mit dieser Person ein ungutes Gefühl.
Die Strategie solcher Menschen ist es, dich sogar noch glauben zu machen, dass du selbst es bist, der nicht in Ordnung ist. Schließlich ist das Gefühl ja in dir. Nur: wer hat es denn verursacht? Ja, stimmt: du selbst… Denn zum Glück hat dein Bauchgefühl dir ganz deutlich gezeigt, dass dein System auf einen toxischen Einfluss von außen gestoßen ist! Du bist völlig in Ordnung … wenn du jetzt auf deine Intuition hörst und reagierst.

Lass von solchen Menschen ab! Dreh dich um und geh ruhig und gelassen weg, damit so ein Mensch dich und deine Seele nicht noch weiter vergiften kann.
Welche Menschen sind das? Menschen, die ihre eigene Persönlichkeit überheblich über die der anderen stellen. Denen ihr eigener Vorteil so wichtig ist, dass sie in Kauf nehmen, dass andere deswegen Einbußen haben. Die, wenn sie darauf angesprochen werden, dass sie sich verkehrt verhalten haben, keine Schuld bei sich selbst suchen, sondern auch noch so argumentieren, dass sie als „im Recht“ erscheinen.

Früher habe ich das Gespräch gesucht. Ich habe versucht, sich wieder auf einer Ebene zu begegnen und bin dafür sogar Kompromisse eingegangen, um wieder ein gutes Verhältnis herzustellen. Jetzt nicht mehr. Von solchen Menschen distanziere ich mich jetzt: in aller Ruhe.
DAS gibt mir ein gutes Gefühl. Ich gebe einfach keinerlei Energie mehr darauf und lasse los. Keine Rechtfertigung und Diskussionen. Ich brauche über solche Menschen weder lästern, noch unhöflich zu ihnen sein. Denn ich lasse nicht zu, dass deren Verhalten in meinem Leben und an meinen Werten etwas verändern. Das bin ich mir wert.

The trouble is, you think you have time …

Ich habe soeben einen lieben Menschen gehen lassen müssen.
Vom Zeitpunkt der Diagnose bis zum Tod waren es genau die vorhergesagten sieben Wochen Leben. Wenig Zeit um Abschied vom Leben und seinen Lieben zu nehmen.

Bei der Beerdigung sprach der Pfarrer abschließend die Worte:
“Wenn jemand mit der Verstorbenen im Streit auseinanderging, so sei ihm jetzt vergeben. Und wenn die Verstorbene jemanden Unrecht getan hat, so sei ihr das jetzt vergeben.”

Das Problem ist: wir denken wir hätten Zeit.
Bei uns in der Familie ist es ein ungeschriebenes Gesetz, dass wir nicht im Streit auseinander gehen oder im Streit einschlafen. Jemanden vergeben zu müssen, oder auf Vergebung zu hoffen von jemanden der uns schon einmal vorausgegangen ist, kann nicht wirklich ein erstrebenswerter Gedanke sein.

Ein sehr empfehlenswertes Buch zum Thema Umdenken ist von Andreas Boskugel: “Denke! Anders” und das dazugehörige Arbeitsbuch.
Ein zentrales Thema darin ist, Frieden zu finden, indem man anderen Menschen verzeiht. Und zwar nicht erst durch die Absolution des Pfarrers bei der Beerdigung, sondern im Hier und Jetzt.

Wie sonst willst du zur inneren Ruhe kommen, wenn du gleichzeitig Groll auf einen ehemaligen Partner, ein Familienmitglied oder einen Freund hegst?

Vor allem: was nützt dir der Zorn auf den anderen?
Was macht es mit deinem Leben?
Das Problem ist, wir denken wir hätten Zeit, sagt Buddha. Worauf wartest du also, heute einem Menschen zu vergeben, dem du bestimmt schon lange vergeben wolltest?!
Oder wartest du, bis der Pfarrer es für dich macht…?

Dein Erfolg?

Heute ist der Morgen eines erfolgreichen Tages!
Denn was “Erfolg” ist, das bestimmst nur du….

Wenn du den Erfolg allerdings im Außen suchst, wirst du schnell merken, dass das Glücksgefühl beim Erreichen deines Zieles nur von kurzer Dauer ist.
Manchmal blitzt sogar der schale Gedanke auf: “Endlich habe ich das erreicht, … und das war es jetzt?”

Egal ob sich dein “Erfolg” sich darin spiegelt, dass du endlich reich sein willst, endlich einen Partner an deiner Seite möchtest oder den langersehnten Karrieresprung nach oben schaffst ….  Wenn du Erfolg nur über ein Ereignis von außen definierst wirst du immer nur an der Oberfläche des eigenen Erfolges ankommen. Welchen inneren Wert willst du mit deinem Erfolg im Außen denn befriedigen?

Denn der äußere Erfolg dient dann immer nur der Erfüllung des eigentlichen Wertes in dir, der bis dato noch nicht erfolgreich, noch unerfüllt ist.

Was bedeutet dein innerer Erfolg?
Wenn du mit dir selbst im Frieden lebst,  bei dir selbst angekommen bist und dich selbst wertschätzt.

Dann kann äußerer Erfolg als Sahnehäubchen dazu kommen… und nicht mehr als persönlicher Gradmesser deines eigenen Egos, das nach äußerer Bestätigung lechzt.

Ich habe selbst jahrelang Ziele im Außen gesteckt und erreicht, bis ich merkte, dass das Ziel dahinter ein anderes war.
Ein Ziel in mir. Dieses Ziel zu erreichen fühlte sich endlich an wie Ruhe, Gelassenheit und innerer Wachstum.
Nicht so sehr das Erreichen der Ziele im Außen zählt, sondern der Frieden in dir selbst: mit dir, mit deinem Umfeld und mit deinem Leben.
Im hier und jetzt dankbar sein für das, was ist.

Und dich dabei freuen auf das, was kommt.
Wolle was komme! 

Wenn du in dir selbst ruhst, können deine äußeren Ziele ganz einfach kommen…
Und du entlastest deine Familie, Freunde und Kollegen. Denn sie sind dann nicht mehr dafür verantwortlich, dass es dir gut geht. Das bist zum Glück ganz allein du selbst!!

Mit einem Coaching gelingt es dir ganz einfach, hinter deine eigene, äußere Fassade zu blicken und zu erkennen, worum es dir eigentlich geht.
Deine eigene Mitte finden und wirkliche Erfolge von innen her auch (er-)leben….

In diesem Sinne wünsche ich dir einen erfolgreichen Tag!

Was willst du WIRKLICH???

Wunderst du dich, wenn du in einen Fahrstuhl steigst, und genau in dem Stockwerk ankommst, das du vorher gedrückt hast?? Nicht wirklich, oder? 
Und es würde dich auch nicht wundern, wenn du einen Fahrstuhl betrittst und dich NICHT nach oben bewegst, weil du dich nicht für einen Zielknopf entschieden hast.

Vergleichen wir diesen Fahrstuhl doch mal mit unserer Art und Weise, wie wir uns oft verhalten, um ein Ziel zu erreichen:
Sicher werden wir unser Ziel erreichen, wenn wir wissen, in welches Stockwerk und damit wo wir hin wollen. Geht praktisch von selbst, sobald wir den Knopf drücken mit der Aufschrift „Da will ich hin = Das will ich wirklich!!“.

Kinder können das toll, weil sie sich nicht so viele Gedanken machen, wie wir Erwachsenen. Wir überlegen uns doch gleich wieder, warum etwas nicht gehen wird …, warum es zu teuer ist …, warum wir das nicht machen können …. warum jetzt dafür keine Zeit ist, ….
Da können wir Großen wirklich von den Kleinen lernen. Mit ihrem Glauben daran, dass ein Wunsch erfüllbar ist, weil in ihnen der „Realist“ und „Kritiker“ zum Glück noch nicht so groß geworden sind wie bei uns, zeigen uns die Kinder, wie es geht. Denn SIE DRÜCKEN den Knopf „WILL ICH!“.

Wer jetzt beobachtet, was wir Erwachsenen statt dessen oft machen, dem bleibt ob des Irrwitzes meist nur das Kopfschütteln.
Ich male das Bild des Fahrstuhls jetzt einmal noch weiter aus. Gäbe es noch den Liftboy, würden die meisten von uns in den Fahrstuhl stürmen und laut bekunden: „Ich weiß ganz genau, wohin ich NICHT will!!“ Und während der arme Fahrstuhlführer in seiner Schockstarre angesichts des verbalen Statements verharrte, würde er darüber aufgeklärt, warum folgende Stockwerke definitiv NICHT als Ziel-Stockwerk in Frage kämen … und dann folgte die lange Liste der inakzeptablen Stockwerke.
Viel Energie also auf Bereiche, wohin wir NICHT wollen.

Wenn wir am Tag nur ungefähr 15 Min (und diese Schätzung ist erfahrungsgemäß weit untertrieben) mit den Bereichen zubringen, die uns ärgern und die wir NICHT haben wollen. Dann sind das in der Woche fast zwei Stunden, im Monat sieben Stunden…und so weiter.
Stunden, in denen wir den imaginären Liftboy unseres Lebens darüber informieren, was wir NICHT wollen. Und wir bleiben immer noch im Stockwerk „E“ stehen.
Wäre ja mal eine Idee, es anders auszuprobieren…. Nur so ein Vorschlag für Menschen, die damit leben können, ihr Ziel zu erreichen.

Für denjenigen, der die Gegenprobe dazu machen will: geh doch mal in einen Fahrstuhl und informiere deine „Mitreisenden“, in welche Stockwerke du auf keinen Fall willst und beobachte, was passiert: du kommst garantiert in vielen Stockwerken an….

Den Zielen der anderen – nur eben nicht deinen … q.e.d.

DU bist das Problem … ?!

Das Problem selber ist oft nicht das Problem. Sondern wie lange wir uns den “Luxus” erlauben, mit unseren Gedanken bei dem Problem zu bleiben. Das wirklich Gefährliche ist nur unser Frust. Denn der lähmt Menschen manchmal sogar regelrecht.

Das Problem hat keine Macht über uns wenn wir gedanklich und gefühlsmäßig nicht in ihm bleiben. Das eigentliche Problem der meisten Menschen ist nicht die missliche Situation selbst. Nur ihre Art, das Problem zu sehen, ist das Problem.

Wir dürfen unterscheiden: was außerhalb von uns geschieht, und wie wir innerlich darauf reagieren.

Alle Geschehnisse werden wir nicht beeinflussen können. Wir werden immer wieder mal mit Frustrationen konfrontiert werden: diese können wir nicht immer vermeiden. Aber, wir können lernen, die Zeit in der wir frustriert sind, zu verkürzen.

Wenn uns ein Fehlschlag oder eine persönliche Enttäuschung beispielsweise drei Tage frustriert und lähmt, dürfen wir lernen diese Zeit zuerst auf 3 Stunden, dann auf 3 Minuten und schließlich auf 3 Sekunden zu verkürzen.
Genau darin liegt ein wesentlicher Unterschied zwischen einem “normalen” Menschen und einem erfolgreichen, glücklichen Menschen.

Beide haben haben Probleme. Aber während der normale Mensch lange und ausgiebig in sein Problem “badet”, bleibt der Glückliche nur kurz in seinem Problem. Sehr bald löst er sich aber von dem Problem selbst und sucht nach Lösungen!

Es liegt an uns zu entscheiden, wie sehr uns ein Problem frustriert und beschäftigt. Wann immer ein Problem auftaucht, sollten wir uns nur 10 % mit dem Problem selbst beschäftigen und zu 90 % mit den Lösungen zu diesem Problem!

Mehr noch: Probleme können immer eine Chance zum Wachstum sein! Es gibt keine Herausforderung, die nicht auch ein Geschenk für uns in Händen hält. Wenn Probleme auftauchen, müssen wir unsere Komfortzone verlassen. Daraus entstehen oft die großartigsten Dinge unseres Lebens.

Wünsch dir deshalb nicht ein Leben ohne Probleme, sondern wünsch dir mehr Fähigkeiten, Herausforderungen des Lebens zu meistern.

Aus diesem Grund folgt hier nun eine mögliche Vorgehensweise zum Umgang mit Problemen:
1) Was ist gut an diesem Problem? Wenn dir dazu nichts einfällt, dann kannst du die Frage auch gerne umformulieren: was KÖNNTE an diesem Problem gut sein?
2) Was in meinem Leben ist noch so gelagert, dass dieses Problem überhaupt entstehen konnte? Denn du willst nicht nur das Problem lösen, sondern darüber hinaus auch noch eine Situation schaffen, in der dieses oder ein ähnliches Problem gar nicht mehr auftreten kann.
3) Was bin ich bereit zu tun, um zukünftig nicht mehr in diese Situation zu kommen?
4) Welche möglichen Lösungen gibt es?
5) Welche Lösung ist die beste?
6) Wie kann ich zudem noch bei der Lösung des Problems Spaß haben?

Es gibt drei verschiedene Arten von Problemen:
Erstens, Probleme über die wir die Kontrolle haben. Diese Art von Herausforderungen lösen wir, indem wir einfach unser Verhalten ändern. Zweitens, es gibt Probleme über die wir nur eine indirekte Kontrolle haben. Diese reduzieren wir, indem wir unseren Einflussbereich erweitern. Und schließlich gibt es immer wieder Probleme, über die wir keine Kontrolle haben.
In diesen Situationen haben wir jedoch immer die Kontrolle darüber, was in uns geschieht.
Also wie wir uns fühlen. Und wie wir reagieren!

Die meisten Menschen meinen, sie können nur glücklich sein, wenn sie keine Probleme haben. Glückliche Menschen akzeptieren die Existenz von Problemen und entscheiden selbst ihren Umgang damit.

Dein Erfolgsrezept: sobald irgend ein Problem auftaucht, konzentrierst du dich sofort auf die Lösung. Du machst dir bewusst, dass du bestimmt nicht der erste bist, der mit diesem Problem zu tun hat.
Suche nach Vorbildern, Menschen und Möglichkeiten, die dir helfen, dieses Problem zu lösen.
Du verstehst, dass das eigentliche Problem nur deine Sicht des Problems ist. Wer oder was könnte dir helfen, deine Perspektive zu ändern? Und ein letzter Gedanke: du weißt, dass du an deinen Problemen wächst!
Up to the challenges …

Wenn du Hilfe benötigst, um deine Lösungsstrategien zu verbessern, deine Komfortzone zu erweitern oder einen Perspektivenwechsel vorzunehmen: schreibe mir gerne eine Mail unter info@life-up-coach.de.

Adapted from “Bodo Schäfer”

Bloß keine großen Ziele haben – du könntest sie sonst eventuell erreichen …;)

Warum fällt es uns gefühlt manchmal so unglaublich schwer, ein Ziel zu formulieren und dieses dann anzusteuern, zu erreichen. Das liegt ganz klar in der Natur der Dinge oder soll ich lieber sagen: an unserem eigenen Abbild von Welt??

Denn wir erleben die Welt ja nicht so, wie sie wirklich ist, sondern wie WIR sie erleben. Wir werden nie erfahren, ob das Herbstblatt, wie wir es sehen, genau so von einem Menschen neben uns so gesehen wird. Weder in Farbe noch in Form. Woher weiß ich denn, dass das orange, wie es sich durch meine Zäpfchen meinem Auge auf meiner Retina abbildet und als Wert an mein Gehirn weitergemeldet wird, beim anderen den gleichen Weg durchläuft. Noch dazu, wenn wir bedenken, dass ja alles um uns herum nur Energien sind…

Wir nehmen pro Sekunde 11 Millionen Sinneseindrücke wahr und unser Gehirn selektiert aufgrund von Automatismen, die wir uns selbst angeeignet haben, welche wir durch unseren eigenen Filter wahrnehmen oder welche wir aufgrund der sonst unerträglichen Fülle generalisieren, reduzieren oder eliminieren. Wenn ich also die Welt nur so wahrnehme, wie ICH bin, dann kann ich nicht davon ausgehen, dass dieses Abbild, das ich in mir angefertigt habe auch ein repräsentatives Bild von allgemeingültiger Wirklichkeit ist.

Wenn ich ein Ziel für mich definiere, so ist es meist geprägt, von meiner Einschätzung von Welt und was darin möglich ist. Dabei spielen natürlich auch noch meine Lebenserfahrungen, die ich bis dahin hatte, und die Meinungen anderer Menschen eine nicht unerhebliche Rolle. Letztere sind irgendwann eventuell zu Wahrheiten in meinem eigenen Referenz-System geworden. „Schuster bleib bei deinen Leisten!“ ist so ein Spruch, der uns gerne an dem Platz halten soll, wo wir gerade sind. Großes zu wagen oder gar sich zu verändern bedeutet für die anderen Menschen um uns herum oft sogar eine Bedrohung. So werden unsere Ziele schön gering gehalten. Kleine Ziele, die uns unser eigenes System von Weltanschauung erlaubt.

Ziele, die wir erreichen können und die uns…. Ehrlich gesagt nicht wirklich vom Hocker hauen. Lässt dich dein Ziel morgens aus dem Bett springen und dich ab und zu in Tagträume versinken und dabei einmal rundum grinsen? Ertappst du dich bei dem Gedanken „Also, wenn DAS eintritt, dann flippe ich vor Glück aus…?“ Nein? Dann hast du bis jetzt Ziele in deinem Leben, die genau deinem kleinen Bild von Welt entsprechen und die du deshalb mit der Begeisterung eines Menschen erreichst, der soeben erfahren hat, dass die Benzinpreise ab morgen um einen Cent gesenkt werden …. deutschlandweit ….“Oh, … toll!“

Was würde dich denn richtig, richtig begeistern?? Was wäre ein so großes Ziel, dass du es fast nicht für erreichbar hältst, weil es so unglaublich groß und wunderbar ist?? Ganz knapp unter „unmöglich“ … gerade so, dass du den Gedanken wagst : „Also wenn ich DAS wirklich erreichen würde, das wäre echt wie … wie … dafür kann ich keine Wort finden !“ (Klar, weil dein System so etwas ja bisher auch tunlichst vermieden hat zu denken

Warum das alles? Wenn du dir ein kleines Ziel nimmst, das gedachterweise auf Augenhöhe in deiner Zukunft, also vor dir, liegt, dann passiert häufig folgendes: ein Hindernis, eine Schwierigkeit tritt auf (finanziell, gesundheitlich oder was auch immer alles als Blockade zwischen dir und deinem Ziel stehen könnte). Du kannst dein Ziel dadurch nicht mehr sehen: du hast es aus den Augen verloren. Das Hindernis versperrt dir den Blick auf dein Ziel. Wenn du es überhaupt wieder in deinen Fokus bekommen willst, musst du erst das Hindernis überwinden oder einen Umweg laufen. Und dabei ist nicht gesagt, dass dann nicht die nächste Herausforderung auf dich wartet, die dir wieder den Blick auf dein Ziel verwehrt. Entweder du kommst irgendwann nach endlos langer Zeit völlig erschöpft an deinem Ziel an oder du gibst irgendwann zwischendrin einfach auf.

Doch was passiert, wenn dein Ziel nicht auf der Augenhöhe der Erreichbarkeit liegt, sondern weiter oben …. Und noch ein Stückchen weiter oben: wie ein Gipfel, der vor dir liegt und den du, egal welches Hindernis sich zwischen dir und dein Ziel schiebt, IMMER sehen kannst: „Da will ich hin!! Das will ich erreichen!!!“ Egal welche Umwege du sogar bei dieser Variante einmal in Kauf nehmen müsstest: du hättest dein Ziel immer klar vor Augen! Es sind Ziele wie diese, die dich antreiben weiter zu laufen. Es weiter zu verfolgen und …. es zu erreichen!!!

Es ist Wochenende: du hast demnach Zeit um dir zu überlegen, wo Deine Ziele liegen : schön bescheiden auf Augenhöhe oder hoch gesteckte Ziele? Ziele die dich den Blick nach oben erheben lassen und dich begeistern? Es ist DEIN Leben und DEINE Welt…. DU entscheidest dich, was du erleben und erreichen willst. Überlege dir also gut, ob deine Ziele einfach groß sein dürfen … denn es besteht die große Chance, dass du sie erreichst!!

Werhindert dich daran, deine Ziele zu erreichen?

Ganz einfach: DU SELBST…. !!!
Ende des Artikels, Thema gelöst ….
Ja, diese Antwort war uns allen irgendwie schon vorher klar. Doch wir haben gehofft, es wären die ANDEREN, die daran schuld sind. Wir als arme Opfer des Systems, die nichts dafür können, dass unsere Träume nicht verwirklicht werden können.

Dass wir selbst unsere größten Widersacher zum Thema Ziele sind, das wollen wir zuerst nicht hören und noch weniger annehmen.
Doch wenn wir dieses Faktum in Ruhe bedenken: dann liegt doch genau darin UNSERE GRÖßTE CHANCE!!!

Wenn wir selbst unsere Träume und Wünsche verhindern…… dann können ja auch wir selbst unsere persönlichen Visionen verwirklichen.
Wer endlich zu 100 % Verantwortung für sein Leben übernimmt, kann diesen Weg heraus aus der passiven Opferrolle zum aktiven „Macher“ befreit und entschieden gehen.
Manfred Winterheller hat in seinem Seminar „Endlich leben! statt überleben!“ dazu einen schönen Vergleich geschaffen, den ich hier gerne übernehme.

Winterheller vergleicht uns Menschen mit freilebenden Elefanten. Wenn ein Elefant gefangen wird, dann wird er mit einem großen, sehr dicken Tau an einen mächtigen Baum festgezurrt. Tagelang versucht das Tier gegen diese Fessel anzukämpfen, bis er dann plötzlich eines Tages aufgibt und resigniert. Irgendwo im Kopf des Tieres legt sich plötzlich ein Schalter um: aus dem Willen „Ich kann es, ich schaff es!!“ wird plötzlich ein „Ich schaffe es nicht, ich pack das nicht…. Ich gebe auf!“
Interessanterweise fängt der Elefant NIE wieder an, es wenigstens zu probieren.
Das ist der Grund, warum es ab diesem Zeitpunkt reicht, den Giganten mit einer dünnen Schnur an einen locker in den Boden geschlagenen Pfosten zu binden. Die Fixierung existiert nur noch in seinem Kopf. Ein Schritt in Richtung Freiheit als Ziel und der kurze, leichte Widerstand an seinem Bein genügt, ihn an seine scheinbar aussichtlose Situation zu erinnern, … ihn am Platz zu halten, ihn in seiner Bewegungsfreiheit einzuschränken.
Kein einziger Versuch mehr, die geliebte Freiheit als Ziel zu erreichen … dabei wäre es jetzt ein Ruck, den der Elefant mit Leichtigkeit schaffen würde, der dieses Schnürl an seinem Bein zerreißen ließe. Er müsste einfach nur wagen und loslaufen…

Wir haben diese Elefantenschnur ebenfalls in unseren Köpfen. Unsere Ziele werden nicht angegangen, weil uns irgendwann in unserer Vergangenheit mal jemand uns in unserem Bestreben, ein Ziel zu erreichen eingeschränkt hat. Diese Limitierung kann in Form einer Äußerung oder einer Zurückweisung oder durch eine Niederlage in einer Lebenssituation geschehen sein. „Das schaffst du nicht!, „Das darfst du nicht!“, „Ungenügend!“ …. Solche Sätze oder Situationen kennen wir alle in unserem Leben.

Sie kommen von Freunden, Familie und Lehrern. Menschen die wir liebten oder die mit uns eine Zeit unseres Lebens verbracht haben und die damals dafür sorgten, dass wir in uns einen Schalter umlegten, weil es von jemandem kam, den wir wertschätzten. Ähnliche Aktionen von für uns unbedeutenden Personen hinterlassen nicht diese Tragweite der inneren Einschränkung.

Doch wer dafür sorgt, dass diese Limitierung weiterhin besteht … das sind WIR!!
Jetzt haben jedoch wir EINE CHANCE, wir geben uns endlich einen Ruck und zerreißen die innere Schnur. Wenn wir einfach nur einen Schritt machen, und den kurzen Widerstand, den uns die innere Limitierung entgegen hält überwinden, dann ist der Weg frei.

Schau doch heute mal nach deiner eigenen, inneren Schnur. Welche eigenen limitierenden Glaubenssätze halten dich davon ab, deine Ziele zu erreichen? Ist es der Satz „Das schaff ich nicht!?“ oder „Das ist zu groß / zu viel / zu schwer?“ Zerreiß endlich diese innere Schnur …. Werde endlich aktiv…LAUF LOS!!!!
Und du wirst erstaunt sein, dass es nur ein seidener Faden war, an dem dieser Zieleverhinderer hing….

Wenn du Fragen zu diesem oder anderen Themen hast, dann schreibe mir einfach hier eine Nachricht oder rufe mich an. Herzlichst, Deine Susanne Seitz

Die Wut im Bauch…

Da ist es wieder: dieses alte Muster aus der Vergangenheit. Ich bin wütend!! Kennst du das auch? Wie ein alter Bekannter klopft es bei dir an und meldet: “Da bin ich wieder!”

Vielleicht ist irgend jemand unfreundlich zu dir, vielleicht läuft igendetwas in deinem Leben schief oder vielleicht ist irgendwie heute einfach zu viel wenig Zeit für alles.

Dann kommt dieses Gefühl: …. Wut! Wie ein wütendes kleines Kind spürst du, wie sie in dir hoch kocht: “Das ist ja wohl wieder typisch, dass das jetzt heute nicht geklappt hat. Und jetzt mault mich auch noch der Chef an! Und überhaupt bräuchte mein Tag heute 38 Stunden, damit ich all diese wichtigen Termingeschichten vom Tisch bekomme!!” Wir sehen vor lauter Wut nur noch rot. Jetzt ist es aus, durch: rien ne va plus!

Manche Menschen spüren Wut im Bauch (im sogenannten “Bauchgehirn” bzw in der Gefühls-Dependance des Kopfgehirns), andere verspüren einen Druck auf der Brust oder eine Enge im Hals. Bei wieder anderen explodiert gefühlt der Kopf.

Manche Verhaltensforscher sind der Meinung, dass Wut ein wichtiges Gefühl ist, das ausgelebt werden müsse. Wut und Aggression seien vitale, soziale Affekte und Teil eines erfüllenden Lebens. Ziele und Träume verwirklichen, Menschen intim begegnen, Krankheiten überwinden, politisch für Gerechtigkeit kämpfen – alles das sei ohne eine aggressive Grundhaltung nicht machbar. Der Autor des Buches “Aggression” argumentiert weiter: Kindern und Jugendlichen solle Wut und Aggression sogar zugestanden werden …

Ja und nein! Ja, Wut ist ein Gefühl, dass in unserer Emotionswelt veranlagt ist. Doch viel wichtiger, als mir diese Urgewalt, die zwar Berge versetzt aber auch Welten zerstört, zuzugestehen, ist es für mich, sie zu beherrschen.

Dazu braucht es nicht unbedingt langjähriges Mentaltraining oder den erleuchteten Zustand eines buddhistischen Mönches. Es ist die simple Frage: will ich dieses Gefühl in mir Amok laufen lassen oder begrüße ich diesen “alten Bekannten” in mir und verabschiede ihn dann wieder: sehr freundlich und sehr bestimmt. Ein Teil von mir, der da ist und nicht mehr gebraucht wird.

Das ist nichts anderes, als eine Entscheidung, die ich für mich und mein Leben treffe. Auch eine Art Verantwortung die ich dafür übernehme, wer wen steuert: steuere ich meine Gefühle, oder meine Gefühle mich.

Ein weises Sprichwort sagt: “Wütend auf jemanden sein ist, als ob man selbst Gift schluckt und darauf wartet, dass der andere stirbt.”

Sich zugestehen, dass Wut ein Teil unseres emotionalen Systems ist und sich dann dafür entscheiden, dass sie ist nur ein Hinweis(-Schild) dafür ist, im Gefühls-Highway eine andere Abzweigung zu nehmen.

Oder hast du schon mal eine Situation erlebt, in der dich Wut weitergebracht hat? Wut macht deine Möglichkeit zu reagieren einspurig: gleich einem Tunnel, in den du einfährst und in dem es rechts und links neben dir eben keine Abzweigung (keine andere Reaktionsmöglichkeit) mehr gibt, sondern nur enge Wände. Wut macht zuerst deine Wahrnehmung klein und lässt dich manövrierunfähig werden – und dann zerstört sie die Beziehungen zu deinen Mitmenschen: sie isoliert dich. Denn wer mit Wut Erfolge verzeichnet, wird bald wir merken dass diese Erfolge einen zu hohen Preis in seinem Leben einfordern.

Wenn dich ein anderer Mensch also bewusst wütend macht, dann sagt es nur etwas über dessen Struktur aus. Wie DU allerdings darauf reagierst, das ist dann DEINE Struktur, für die du selbstverantwortlich bist.

Wenn dich eine Situation oder ein Mensch die Wut in dir hochfahren lässt, darfst du offen für alternative Reaktionsmöglichkeiten und Gefühle sein. Du kennst dich schon so lange und bist schon so lange mit dir zusammen, dass du weißt wie es sich anfühlt, wenn die Wut kommt. Du hast nur die Wahlmöglichkeit, BEVOR du in den Tunnel einfährst, um anders zu reagieren und somit die Wut zu verabschieden.

Vielleicht hilft dir ja in einer solchen Situation einfach etwas Mut, um etwas Neues auszuprobieren. Eine neue Struktur, eine neue Verhaltensweise, ein neuer Weg. Wenn du genau hin schaust, dann siehst du, dass dieser Mut gar nicht so weit entfernt von der Wut ist: du musst nur den ersten Buchstaben umdrehen…

Er ist dann mal weg…

Da leben wir so glücklich und zufrieden vor uns hin. Voll mit Visionen, Ideen und Plänen, was wir noch alles erreichen und schaffen wollen. Alles ist jetzt schon perfekt so wie es ist, … und wenn wir erst noch das eine oder andere erreicht haben, dann …. ja, dann ist es einfach vollkommen megaperfekt!! Sind wir schon wieder in der Zukunft mit unseren Gedanken?

Ich lebe bestimmt jetzt schon bewusst und achtsam … Und doch wird mir immer wieder einmal vom Leben eine Art Zäsur gesetzt, die mich innehalten lässt und mir zeigt, wie viel Platz noch nach oben in Sachen “Bewusstsein” und “Achtsamkeit” ist. Im Leben im “hier und jetzt”!

Im Frühjahr dieses Jahres wäre es beinahe soweit gewesen, dass ich die andere Seite unseres Universum kennengelernt hätte. Doch durch viele Menschen am richtigen Ort zur richtigen Zeit darf ich hier noch weiter bleiben. Tief durchatmen, innehalten: Glück gehabt…

Danach war ich sehr viel bewusster im “hier und jetzt”. Dankbar für jeden geschenkten Augenblick. Und doch: nach einiger Zeit nimmt der Alltag wieder Fahrt auf! Die täglichen Aufgaben hatten bald das Ruder und das Steuer wieder fest in die Hand. Bewusstsein und Achtsamkeit!! Eine Art innerer Wegweiser : ja klar – nur immer schön wieder innehalten! Ich komme mir manchmal vor, als müsste ich mir irgendwie dadurch mein Leben festhalten und es verlangsamen, damit es nicht so schnell unter mir hinwegströmt.

Und dann geht ein Mensch plötzlich mitten aus dem Leben. Ein Anruf, eine Information, … er ist dann mal weg. Ins Licht voraus gegangen. Dem Schock folgt die Erkenntnis, dass “Leben” das kostbarste Gut ist, das wir in Händen halten. Fast scheint es mir so, als hätte ich diese Weisheit, die mir das Leben erst vor kurzem so nahe gebracht hat, schon wieder verdrängt und über Bord fallen lassen.

Was jetzt? So weitermachen wie bisher geht nicht. Ihn gehen lassen ist wohl leicht gesagt. Er ist nicht der erste und bestimmt nicht der letzte Mensch in meinem Leben, den ich gehen lasse… Egal ob in Lebensbeziehungen oder Liebesbeziehungen, …. Manchmal verabschieden sich Menschen aus deinem Leben oder aus deiner Liebe. Was bleibt ist am Anfang einfach nur Schmerz. Doch dann folgt ein anderes Gefühl: Dankbarkeit.

Dankbarkeit, dass ich ihn kennen lernen durfte. Dankbarkeit, dass er durch sein Dasein viel in meinem Leben bewirkt hat. Dankbarkeit, dass ich einen Teil meiner Wegstrecke mit ihm gemeinsam gehen durfte. Dankbar für die vielen schönen Augenblicke, für sein Lachen, seinen Humor, seine klare Sicht der Dinge und seine Art das Leben zu leben: Leben ohne Kompromiss.

Vielleicht musstest oder musst du auch jemanden in deinem Leben gehen lassen. Vielleicht fällt es dir jetzt schon leichter auf die glücklichen, gemeinsamen Augenblicke zurück zu sehen. Auf die Tatsache, dass du diesem Menschen eine wunderbare Facette des Lebens verdankst.

Der Schmerz kann schneller weichen, wenn dir bewusst wird dass es ohne diesen Menschen jene Facette nicht gegeben hätte. Und die Trauer weicht der Dankbarkeit, dass er dir ein Geschenk dagelassen hat: die gemeinsame Zeit.

Wie sorgfältig gehst du mit diesem Geschenk um? Wirfst du es jetzt weg, nur weil der Schenker nicht mehr da ist? Oder hältst du es in Ehren … Weil es neben der Erinnerung an einen wertvollen Menschen zudem auch dein Leben bereichert?

Wie leicht fällt dir es jetzt, zu einem Menschen, der gegangen ist “Danke für dein wunderbares Geschenk!” zu sagen?

Game over?

Eine Mental-Trainerin ging während eines Stressmanagement-Seminars durch den Zuschauerraum. Als sie ein Glas mit Kirschkernen hochhielt, erwarteten die Zuhörer die typische Frage: Ist dieses Glas halb leer oder halb voll?

Stattdessen fragte sie mit einem Lächeln auf dem Gesicht: “Wie schwer ist dieses Glas?”

Die Antworten pendelten sich zwischen 500 g bis 1000 g ein.

Die Trainerin antwortete: “Das absolute Gewicht spielt keine Rolle: es hängt davon ab, wie lange ich es halte muss. Dann erst kann ich beantworten, wie schwer es ist. Ob 500, 800 oder 1000 g ist völlig egal. Ich weiß es selbst nicht. Es kommt einzig und allein darauf an, wie lange ich das Glas in meiner Hand halte. Halte ich es eine Minute, ist es kein Problem halte ich es eine Stunde, wird mein Arm anfangen weh zu tun. Halte ich es den ganzen Tag, wird mein Arm taub und die Schmerzen werden von meinem Arm durch meinen ganzen Körper wandern und mich irgendwann vollständig außer Gefecht setzen. Ob eine Minute, eine Stunde oder einen Tag: das Gewicht des Glases bleibt immer gleich. Aber je länger ich es halte, desto schwerer wird es.

Genauso ist es mit unseren Sorgen. All die negativen Gedanken, die unsere täglichen Stresslevel in die Höhe treiben, sind wie dieses Glas mit Kirschkernen. Es ist doch so: denkst du nur ganz kurz an deine Sorgen, passiert nicht viel. Denkst du etwas länger an Sie, fangen Sie schon an, dir Kopfschmerzen zu bereiten. Und denkst du schließlich den ganzen Tag an nichts anderes als deine Sorgen, wirst du dich wie gelähmt fühlen und nichts mehr auf die Reihe bekommen. Dann haben deine Sorgen die Kontrolle über dein Leben übernommen – Game over!

Um es zu verhindern, musst du so oft es geht das Glas ausleeren, das sich in deinem Kopf befindet, und es mit kunterbunten Konfetti neu befüllen. Es ist wirklich wichtig sich in Erinnerung zu rufen, den Stress und die Sorgen auch mal beiseite zu schieben und deine Gedanken auf schöne Momente, Eindrücke und glückliche Augenblicke zu richten. Kleine bunte Erinnerungsfetzen die dein Gedankenglas statt der Sorgen mit Glück füllen. Sonst trägst du deine Sorgenlast in den Abend und in die Nacht hinein und sie wird dich erdrücken mit ihrer Schwere. Wenn du dein Sorgen-Glas nicht gleich ausleeren kannst, so hilft es dir, es auf jeden Fall immer wieder mal abzusetzen. Denn vielleicht ist es genau der Augenblick der Entspannung und des Perspektivenwechsels, der dir plötzlich zeigt, wie du dein Glas ausleeren kannst!”

Emotionale Intelligenz

Warum gewinnt in den letzten Jahren die emotionale Intelligenz -kurz EQ- immer mehr an Bedeutung? Ist das bloß eine neue Wichtigtuerei der Intellektuellen und Psychologen? Früher war das Maß aller Dinge oder allen Erfolgs der IQ. Wer da mit hohen Zahlen über 130 aufwarten konnte, der konnte mit ehrfürchtiger Hochachtung rechnen, wenn das Gespräch darauf kam.

Der IQ sagt etwas über unsere messbare Intelligenz im Bereich des rationellen, sprachlichen und mathematischen Denkens aus. Eine Art akademische Intelligenz, die Aufschluss darüber gibt mit welcher Wahrscheinlichkeit einem Menschen mit einem hohen IQ eine großartige berufliche Karriere beschieden sein kann.

Anders die emotionale Intelligenz: sie entscheidet maßgeblich darüber, ob ein Mensch imstande ist, ein gelungenes und glückliches Leben zu führen. Und schon wird klar, warum der EQ immer mehr in den Fokus rückt.

Was nützt ein bestiegener Karriere-Mount-Everest, wenn oben die Luft ausgeht oder die Freude über die Leistung des erreichten Gipfels nicht pures, inneres Glück bedeutet? Emotionale Intelligenz ist eine andere Form von Klugheit, ist menschliche Intelligenz, die so etwas wie Selbstbewusstsein und Menschsein beinhaltet. Wichtige Teilbereiche von emotionaler Intelligenz sind zum Beispiel Achtsamkeit, Respekt, Selbstliebe. Alles ebenfalls Schlagwörter, die immer mehr in den Bereich unserer Aufmerksamkeit rücken.

Die Ursachen dafür, dass unsere Emotionen so unglaublich wichtig für uns Menschen sind, liegt weit zurück in unserer Evolutionsgeschichte und sind seither verankert im limbischen System unseres Gehirns. Im sogenannten Mandelkern, der Amygdala, sind unsere emotionalen Erinnerungen unseres Lebens gespeichert. (Wer meine Artikel schon länger mit verfolgt, dem wird diese emotionale Schaltzentrale bekannt vorkommen… Als Basis für das Emotionscoaching wingwave). Hier “lagert” ein Großteil unseres Gefühlsrepertoires: wie wir reagieren wenn wir Angst, Wut, Freude, usw. erleben.

Weil dieser Teil des Gehirns so entscheidend für unser Überleben während der Evolution war, reagiert er immer noch extrem schnell. Viel schneller als der rationelle Bereich in unserer Großhirnrinde, bei dem verschiedene Faktoren und Informationen erst abgerufen, verglichen und zu Mustern zusammengestellt werden, bevor es “funkt”.

Das erklärt auch, warum wir manchmal sehr emotional reagieren und erst danach feststellen, dass wir da wohl “überreagiert” haben, etwas gesagt oder getan haben, was uns dann unangenehm ist oder dass wir sogar bereuen, wie wir reagiert haben.

Gefühle sind viel schneller als der Verstand: Vergleichbar ist die Übertragungsgeschwindigkeit des Gefühls mit einem sechsspurigen Datenhighway. Der Verstand ist dagegen im Vergleich auf einem kleinen, holprigen Feldweg unterwegs …

Emotional intelligent sind nun Menschen, die beides gut vereinbaren können: Emotion UND Vernunft. Emotionen mit Vernunft zu bedenken und bei der Vernunft die Gefühle mitbestimmen lassen…. beide Bereiche gleichberechtigt: das Gefühl und die Vernunft. Eine mögliche Grundlage für ein gelungenes und ausgewogenes Leben.

Wie kannst du emotionale Intelligenz bei dir selbst zu fördern? Zuallererst einmal darfst du dir deiner eigenen Gefühle bewusst werden. Was fühlst du WIRKLICH während dich ein Gefühl überkommt! Kannst du es “beherrschen” oder beherrscht das Gefühl dich? Bist du deinen eigenen Gefühlen ausgesetzt? Kannst du damit umgehen, dass sich ein Gefühl in dir aufbäumt wie ein eingesperrtes Tier, das an den Gitterstäben zerrt und raus will? Kann es ausbrechen und Amok laufen oder hältst du es wie ein Dompteur in Schach?

Der nächste Punkt ist, ob du es schaffst, deine Gefühle für deine eigenen Ziele zu nutzen? Die eigenen Gefühle einsetzen, um dich selbst zu motivieren. Inwiefern kannst du deine gelebten Gefühle dafür anwenden, langfristig Ziele zu erreichen? Welche Möglichkeiten hast du, deine eigenen Ressourcen auf deinem Gefühlssektor gewinnbringend zu investieren?

Die beiden letzten Bereiche sind: Die Gefühle anderer wahrnehmen und damit umgehen können. Allgemein unter Empathie verstanden, öffnet sich hier doch unter diesem Punkten der emotionalen Intelligenz ein weites Feld der Möglichkeiten: der Erwerb von Charisma und von Fähigkeiten einer Führungspersönlichkeit sind die neugierig machenden Schlagworte, die sich hinter diesen Bereichen verbergen. Insgesamt ein faszinierendes Modell für persönliche Weiterentwicklung! Umso schöner, dass es immer bewusster wahrgenommen und in seiner Wichtigkeit akzeptiert wird. In der Grafik wird der IQ auch mit der Spitze eines Eisberges verglichen und der EQ mit den darunter liegenden sieben-achtel des eigentlichen, gigantischen Ausmaßes dieses Kolosses … Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass genau dieses Modell auch auf uns selbst zutrifft.

Quelle: Daniel Goleman “EQ: Emotionale Intelligenz”

 Selbstliebe ist nicht zu verwechselnmit Egoismus: Selbstliebe achtet darauf, dass du dir selbst gut tust und dich um deiner selbst liebst, damit du wertvoll für dich UND somit auch für dieanderen bist!

Du Egoist?!?

Ein Fehler, den wir in unseren Beziehungen machen (und dabei ist es unerheblich, ob es die Beziehung zu unserem Partner oder unserem Kind ist): wir wollen den ANDEREN glücklich machen und im Gegenzug erwarten wir, dass der andere dafür sorgt, dass WIR glücklich sind!

“Den anderen glücklich machen wollen”: Das ist auf den ersten Blick doch eine sehr vorbildliche Intention … Aber wenn wir genauer hinsehen, dann erweist sich schon dieser Teil des Statements als Sackgasse.

Warum? Weil wir den anderen immer nur nach unserer eigenen, ganz persönlichen Vorstellung glücklich machen können. Doch woher wollen wir wissen, was den anderen wirklich glücklich macht? Es muss also mehr dazu gehören, dass Beziehungen in der Familie und der Freundschaft / Liebe gelingen ….

Der zweite Teil der Äußerung, nämlich, dass der Partner / die Kinder dafür verantwortlich sind, dass es mir gut geht, führt ad absurdem. Denn dann mache ja ICH mich ja davon abhängig, wie mich andere Menschen behandeln. Dabei sagt doch die Art und Weise, WIE mich ein Mensch behandelt, viel mehr über den Menschen selbst aus, als über mich.

Was ist es dann? Beide Bereiche spielen bestimmt eine Rolle für glückliche und liebevoll gelebte Beziehungen. Doch ein wichtiger Bereich fehlt: DU SELBST!!

Wie wäre es also, wenn du heute damit anfängst, dass du selbst dafür verantwortlich bist, glücklich zu sein. Dazu gehört zu aller erst, dass du authentisch du bist. Du dich selbst so annimmst, wie du bist: einzigartig, charismatisch und unvergleichlich!

Wenn du zu dir selbst stehst, dann nimmst du deiner Familie, deinem Partner die Last von den Schultern, die Verantwortung für dein Glück zu tragen. Dein eigenes Glücklich-sein ist kein Egoismus: der Slogan “make more of what makes you happy” passt hier genau. Weil du es dir wert bist. Weil du, wenn du dich selbst schätzt und liebst eine Bereicherung für deinen Partner/ deine Kinder bist.

Glücklich-sein ist ansteckend. Insofern gehört dieser Zustand wohl zu den angenehmsten Möglichkeiten, sich von etwas oder von jemandem anstecken zu lassen.

Wer sich selbst liebt, respektiertsich so wie er ist. Respekt, der von innen kommt, wird von außen erwidert. Einealte Weisheit sagt: wie im Inneren so im Äußeren. Hier trifft es zu!

Wertschätzung, Liebe, Authentizität und Respekt …. Für mich alles wichtige Elemente für zwischenmenschliche Beziehungen. Alles Elemente der Selbstliebe! Wer dann noch die gehörige Portion Humor besitzt, über seine eigenen Schwächen zu schmunzeln, beziehungsweise diese zu verändern, wo man sich selbst neu ausrichten möchte, ist auf dem richtigen Weg und definitiv kein Egoist! Ich würde einen solchen Menschen als sehr weise bezeichnen. Als homo sapiens? Mehr noch … Als homo amando. Die Weiterentwicklung von “weise” zu “liebend”!

Es geht um DICH… um deine LIEBE zu dir SELBST, homo amando!